Ponal Classic Holzleim
- Holz- und Bastelleim
- Sehr hohe Verleimungsfestigkeit
- Lösemittelfrei, frischer Leim mit Wasser entfernbar
- Trocknet transparent


Das Basteln mit der Serviettentechnik liegt schon seit Jahren im Trend. Wer es noch nicht ausprobiert hat, glaubt vielleicht, dass es superkompliziert ist. Das ist es ganz und gar nicht: Im Grunde geht es bei der Serviettentechnik einfach nur darum, eine Serviette mit einem transparent auftrocknendem Leim auf einen x-beliebigen Untergrund oder Gegenstand aufzukleben. Mit Servietten beklebt werden kann eigentlich alles, was gefällt: Keramik, Karton, Holz, Styropor und vieles mehr. Was vorher unscheinbar in der Ecke stand, wird plötzlich zum kleinen Kunstwerk.
Man muss kein Bastelprofi sein, um die Servietten-Technik richtig anzuwenden. Ein paar kleine Grundlagen sollten aber schon beachtet werden. Die nachfolgende Beschreibung zeigt die wesentlichen Arbeitsschritte der Servietten-Technik anhand eines einfachen Gegenstandes. Mit ein bisschen Übung kann man sich dann sehr bald an höhere Schwierigkeitsgrade trauen.
Wichtigste Voraussetzung – egal was beklebt und egal welches Motiv verarbeitet werden soll – ist ein möglichst unifarbener Untergrund. Einen verschiedenfarbigen Untergrund wird eine helle Serviette beispielsweise nie abdecken. Genauso wenig wird übrigens eine dunkel bedruckte Serviette auf einem dunklen Untergrund zu sehen sein. Falls nicht bereits vorhanden, sollte also ein passender Untergrund geschaffen werden. Am leichtesten erreicht man das durch eine Grundierung des Gegenstands. Hierfür wird Acrylfarbe im gewünschten Farbton vorsichtig aufgetragen. Sobald die Farbe getrocknet ist, kann man mit dem eigentlichen Aufbringen des Serviettenmotivs beginnen.
Wir machen es ganz einfach: Bei unserem Beispiel wird nur eine Schicht Papier auf Ober- und Unterseite eines weißen Bierdeckels geklebt.

Von den drei Schichten einer Serviette benötigt man nur die oberste, bedruckte Lage. Sie wird vorsichtig von den übrigen Lagen gelöst.

Mit einigen Tröpfchen Wasser kann der Holzleim bei Bedarf noch etwas verdünnt werden.

Als nächstes wird der jeweilige Gegenstand vollständig und satt mit Holzleim eingepinselt. Ein weicher Flächenpinsel eignet sich am besten für den Klebstoffauftrag.

Nun das Serviettenmotiv auf den Gegenstand legen und vorsichtig antupfen. Bei dem Bierdeckel haben wir die Serviette gleich danach am Rand entlang abgerissen. Das funktioniert prima, weil die fast durchweichte Serviette fast von allein abreißt. Man kann unregelmäßige Ränder natürlich auch schon vorher reißen.

Anschließend wird die Deckschicht aufgetragen. Dazu pinselt man erneut Holzleim auf: von innen nach außen, damit keine Falten entstehen. Falls der Gegenstand ausreichend Fläche besitzt, können Sie übrigens auch mehrere Serviettenmotive auftragen. Achten Sie aber in jedem Fall darauf, dass der Gegenstand vor dem Auftrag der Deckschicht gut getrocknet ist. Tipp für Eilige: einfach mit dem Haarfön antrocknen.
Damit keine weißen Stellen auf dem Gegenstand das Motiv beinträchtigen, sollten diese mit passender Acrylfarbe (auf einem Schwamm) betupft werden. In unserem Beispiel ist das natürlich nicht notwendig, da wir den Bierdeckel ganzflächig beklebt haben.
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