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Bilderrahmen

 

Bilderrahmen hatten ursprünglich architektonischen Charakter: Sie dienten dazu, Reliefs oder Kirchenmalereien einzufassen und zu betonen. Sie bestanden aus vergoldetem Holz oder Marmor und besaßen wegen ihres Materials und der Verarbeitung großen Wert. Erst um 1200, in der Zeit der Gotik, fand man Bilderrahmen in privaten Räumen. Dort schmückten sie die häuslichen Altäre und erweckten optisch immer den Eindruck, als sähe man durch ein Fenster. Im Laufe der Jahrhunderte gewann der Bilderrahmen immer weiter an Bedeutung. Doch erst mit der Entwicklung der Fotografie stieg die Nachfrage so stark an, dass der klassische Bilderrahmen heute zu einem Massenprodukt geworden ist, der aus keinem Haushalt wegzudenken ist. Neben dem Schutz des Bildes hat der Bilderrahmen einen dekorativen Zweck. Es gibt ihn in so vielen verschiedenen Designs und Materialien, dass für jeden Geschmack das Richtige dabei ist. 

Bilderrahmen-Arten

 

Es gibt eine Vielzahl verschiedener Rahmen, die aus unterschiedlichen Materialien hergestellt werden und verschiedene Funktionen erfüllen sollen. So gibt es zum Beispiel Bilderrahmen, die aus Holz, Aluminium oder Kunststoff hergestellt sind und die man je nach ihrer Optik in unterschiedliche Stil-Epochen einordnen kann. 

Holzrahmen

 

Ein Bilderrahmen aus Holz gehört zu den tradtionellen Rahmen. Sie können selbst hergestellt werden und sind einfach zeitlos. Bereits bei den ersten Rahmen wurde schon Holz als Material verwendet. Das liegt unter anderem an der einfachen Verarbeitung und dem leicht verfügbaren Rohstoff. Durch die einzigartige Maserung jedes Baumes ist auch jeder Rahmen ein Unikat. Außerdem verleiht Holz Wohnräumen eine angenehme und warme Stimmung.

Aluminiumrahmen

 

Bilderrahmen aus Aluminium sind schlicht und modern. Durch die glatte und glänzende Oberfläche wirken sie nicht nur im Büro edel und elegant. Auch jedem beliebigen Raum in Ihrem Zuhause verleihen Aluminiumrahmen zeitlose Schönheit. Zudem eignen sie sich hervorragend, um wichtige Dokumente oder Auszeichnungen an die Wand zu hängen.

Kunststoffrahmen

 

Rahmen aus Kunststoff überzeugen mit ihrer Vielfalt. Durch das flexible und zugleich kostengünstige Material ist es möglich, Rahmen in verschiedenen Formen und Farben herzustellen. Zudem sind sie leicht, können schnell umplatziert werden und nehmen, in Kombination mit Acrylglas, nicht so schnell Schaden. Damit eignen sie sich sogar als Rahmen in Kinderzimmern. 

Barockrahmen

 

Ein Barockrahmen ist kein alter, unmoderner Staubfänger. Ganz im Gegenteil: Häufig werden Barockrahmen zur Verschönerung von Spiegeln genutzt. Diese erhalten dadurch, gerade im Schlafzimmer oder Badezimmer, einen zeitlos romantischen Charakter. Die verschnörkelten und verzierten Barock-Leisten sind außerdem alles andere als kitschig, sondern sie werden sogar von Kunstsammlern hoch geschätzt.

Passepartout

 

Ein Passepartout ist eine Umrandung aus Papier oder Karton für Bilder oder Fotos. Die Aufgabe eines Passepartouts ist es, die Aufmerksamkeit auf das Kunstwerk zu richten und sich nicht von einem eventuell verzierten Rahmen ablenken zu lassen. Zum anderen können damit auch Bilder in einen vom Format her nicht passenden Rahmen eingearbeitet werden. Passepartouts verleihen dem Bild eine gewisse Tiefe und stellen es so in den Vordergrund. Zusätzlich sorgen sie wegen ihres Abstandes vom Glas für eine gute Luftzirkulation bei wertvollen Grafiken oder Aquarellen.

Bilderrahmen basteln

 

Sie können sich jedoch mit einigen wenigen Materialien ganz einfach einen eigenen und individuellen Rahmen basteln. Dabei sind Ihrer Phantasie keine Grenzen gesetzt. Ob Sie einen alten Bilderrahmen dank der Serviettentechnik neu gestalten möchten oder aus einem alten und langweiligen Rahmen ein passendes Erinnerungsstück an Ihren letzten Sommerurlaub machen; wir haben für Sie einige Anleitungen und Anregungen zusammengefasst. 

Bilderrahmen mit Serviettentechnik

 

Was Sie benötigen

 

  • Einen unifarbenen, nicht allzu dunklen Bilderrahmen
  • Serviette mit dem Motiv ihrer Wahl
  • Schere
  • Trockenes Tuch oder Schwamm
  • Pritt Stift

 

Und so wird’s gemacht

 

Wenn der Bilderrahmen bereits lange in Gebrauch war, sollten Sie ihn zuerst reinigen, da Staubpartikel sonst später unter der Serviette sichtbar sind. Anschließend schneiden Sie vorsichtig das gewählte Motiv aus und lösen es von den zwei weiteren weißen Papierschichten. Bestreichen Sie nun sorgfältig den Rahmen mit dem Serviettenkleber und drücken dann das gewählte Motiv auf die Oberfläche. Mit dem Tuch streichen Sie nun ganz vorsichtig die Ränder glatt und bestreichen das Motiv nochmals mit ein wenig Kleber. Arbeiten Sie immer von der Motivmitte aus zum Rand hin.

 

Anstatt ein großes Bild auf Ihrem Rahmen anzubringen, können Sie auch viele kleine Bilder darauf kleben. So eignen sich je nach Jahreszeit beispielsweise Blumen, Schmetterlinge, Osterhasen oder kleine Weihnachtsmänner.

Bilderrahmen mit Strandmotiv

 

Was Sie benötigen

 

 

Und so wird’s gemacht

 

Zunächst benötigen Sie einen billigen Holzrahmen. Nun nehmen Sie die Muscheln, den Seestern und was Sie sonst noch an Stranddekoration gefunden haben und bringen diese mit dem Pattex HOT Pistol Starter-Set und den Pattex HOT Sticks Transparent an dem Bilderrahmen an. Die noch freien Flächen bestreichen Sie einfach mit Pattex Kraftkleber Classic und schütten langsam den Sand über das Bild. Achten Sie darauf, dass der Sand gut getrocknet ist, sonst entstehen unschöne Klumpen. Nun den Rahmen vorsichtig umdrehen und kurz von hinten darauf klopfen, damit der überschüssige Sand abfällt. Zum Schluss ein schönes Foto des letztes Strandurlaubs einsetzen, und schon haben Sie ein schönes Erinnerungsstück.

Bilderrahmen selber bauen

 

Was Sie benötigen

 

  • Vier Holzleisten, zwei jeweils in derselben Größe und Länge
  • Eine Glas- oder Plexischeibe
  • Ponal Classic
  • Fräse
  • Ein Stück Pappe in der Größe des späteren Rahmens

 

Und so wird’s gemacht

 

Entweder greifen Sie auf komplette Bastelsets zurück, oder Sie bauen Ihren eigenen Rahmen. Die passenden Holzleisten bekommen Sie in jeder gewünschten Größe im Baumarkt. Auch die Scheibe aus Glas oder Plexiglas ist im Baumarkt erhältlich und kann dort auf Wunsch zugeschnitten werden. Achten Sie bitte darauf, dass die Scheibe an jeder Seite jeweils 10 bis 20 mm größer ist als das Bild, das gerahmt werden soll.

 

Die Ecken der Leisten werden schräg zugeschnitten („auf Gehrung“), damit man die Leisten problemlos miteinander verbinden kann. Um die Glasscheibe einsetzen zu können, fräst man in der Dicke der Glasscheibe eine Rille innen um den Rahmen. Nun verklebt man die einzelnen Holzleisten mit Ponal Classic um die Scheibe herum. Anschließend kann man jedes beliebige Bild hinter der Scheibe einsetzen und mit der Pappe fixieren.

Weitere Informationen

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