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Dachimprägnierung

Dächer sind ständig der Bewitterung in Form von Regen, Schnee, Wind und Sonne ausgesetzt. Daher sind die meisten Dachziegel oder Dachpfannen durch Versiegelungen, Anstriche und Imprägnierungen geschützt. Über die Jahre werden jedoch auch diese „Schutzschichten“ angegriffen und verlieren ihre Wirkung.

Jetzt gilt es, die ungeschützte Fläche wieder vor Feuchtigkeit, Frostschäden, Schimmel- und Moosbildung zu schützen.

 

Hierfür bietet der Handel Fassadenimprägnierungen an, die nicht nur an der Fassade, sondern auch sehr gut auf dem Dach eingesetzt werden können. Sie lassen sich mit etwas Sorgfalt ohne Probleme auch von Nicht-Profis anwenden. Dabei gibt es sowohl lösemittelhaltige wie auch lösemittelfreie Imprägnierlösungen.

 

Moderne Imprägnierungen sollten lösemittelfrei sein, auch wenn sie nur im Außenbereich eingesetzt werden. Das Dachbild sollte nach der Anwendung nicht verändert wirken. Die Fassadenimprägnierung sollte auf jeden Fall farblos, frost- und UV-beständig sein. Zudem muss sie klebfrei auftrocknen, um ein nachträgliches Anhaften von Staub, Schmutz, Moos oder Ungeziefer zu verhindern.

 

Untergrundmaterial

 

Bei dem für die Eindeckung des Dachs verwendeten Materialien handelt es sich meist um Beton-, Klinker- oder Ton-Ziegel/Pfannen. Vereinzelt findet man auch noch Dachdeckungen aus Faserzement.

 

Was Sie benötigen

 

 

 

1. Vorher: Feuchtes Mauerwerk bei Schlagregen 2. Nachher: Schutzschicht durch Imprägnierung

Und so wird’s gemacht

 

Grundsätzlich sollten diese Arbeiten bei trockenem Wetter und mittleren Temperaturen durchgeführt werden.

 

1. Schritt: Reinigen der Fläche

 

Reinigen Sie die Fläche und entfernen Sie dabei  auch Moos und anderen Bewuchs. Das geht beispielsweise mit einem Hochdruckreiniger oder mit Wasser und Wurzelbürste. Die Fläche danach wieder gut trocknen lassen. Je saugfähiger der Untergrund ist, desto tiefer und wirksamer kann die Imprägnierung einziehen.

 

2. Schritt: Der Auftrag

 

Für eine gute und lang anhaltende Wirkung müssen die Mittel möglichst tief in die Oberfläche eindringen. Das erfordert einen satten Auftrag, etwa mit einer Deckenbürste oder Gartenspritze. Es empfiehlt sich, die Imprägnierung nach einer kurzen Trockenzeit noch einmal zu streichen/aufzutragen.Dann sind auch Poren und Risse ideal verfüllt.

 

Variante a: Auftrag mit Deckenbürste und Flächenpinsel

 

Einfach die lösemittelfreie Fassadenimprägnierung in einen Eimer gießen und die Borstenspitzen gut eintauchen. Mit der Bürste in alle Richtungen satt verteilen. Zwischen dem ersten und zweiten Produktauftrag sollte man ein bis zwei Stunden bis zum vollständigen Trocknen warten.

 

Variante b: Auftrag mit Gartenspritze

 

Einfacher, sauberer und schneller geht es mit einer handelsüblichen Gartenspritze. Bei dieser den Dosiereinsatz abschrauben, die Ceresit Fassaden Imprägnierung in den Flaschenkanister einfüllen, Druck aufbauen und aus nächster Nähe das Dach bzw. die Dachfläche besprühen.

Auch in diesem Fall sollten Sie zwischen den beiden Arbeitsgängen eine ein- bis zweistündige Pause einhalten.

Nach dem vollständigen Trocknen der frostbeständigen Ceresit Fassaden Imprägnierung ist die Dachfläche nicht nur schlagregendicht, sondern auch verschmutzungshemmend ausgerüstet. Nun ist Ihr Dach wieder vor äußeren Einflüssen geschützt.

Richtig verarbeitet, hält so eine Imprägnierung 8-10 Jahre.

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