
Zur Bauwerksabdichtung zählen alle Maßnahmen, die ein Eindringen von Nässe und Feuchtigkeit verhindern und damit die Bausubstanz schützen und erhalten. Manche Arbeiten sind in einer halben Stunde erledigt, manche brauchen Tage – das mag zunächst den einen oder anderen abschrecken. Doch wer die Mühe beim Abdichten scheut, sieht sich nicht selten mit hohen Folgekosten konfrontiert. Also packen wir's an: Unsere detaillierten Anleitungen zeigen Schritt für Schritt, wie Sie mit den richtigen Produkten, dem passenden Werkzeug und fundiertem Know-how ans Ziel kommen.
Balkone und Terrassen sind besonderen Witterungseinflüssen ausgesetzt. Die Folgen eindringender Feuchtigkeit und Nässe, aber auch der Wechsel von Schnee, Frost und Sonne können hier zu einem Dauerproblem werden. Wenn nicht rechtzeitig eine professionelle Abdichtung von Grund auf erfolgt, sind teure Sanierungen unausweichlich. Lassen Sie es erst gar nicht so weit kommen und beugen Sie Schäden langfristig vor.
Nässe und Feuchtigkeit können bei undichten Dächern und Regenrinnenanschlüssen bereits nach kurzer Zeit umfangreiche und teure Schäden anrichten. Denn Wasser sucht sich überall seinen Weg. Und es beeinträchtigt nicht nur die Bausubstanz: Austretendes Regenwasser aus einer leckgeschlagenen Dachrinne kann zum Beispiel die Optik einer Fassade schon in einem einzigen Winter ruinieren.
Im Außenbereich sind Wände der direkten Bewitterung durch Regen, Schnee, Wind und Sonne ausgesetzt. Bei den Mauermaterialien handelt es sich meist um Klinker- und Ziegelsichtmauerwerk, Naturstein, Außenputz, Beton, Faserzement oder Kalksandstein – stabil, aber eben nicht unzerstörbar. Diesen Außenmantel des Hauses sollte man deshalb für eine längere Lebensdauer gegen die Witterung schützen.
Undichte Türen und Fenster sind oft unterschätzte Ursachen für eine ständig steigende Heizkostenabrechnung. Zugluft und Lärm von draußen beeinträchtigen zudem die Wohnqualität, und selbst kleine Mengen eindringender Feuchtigkeit können in feinen Rissen und Spalten Schimmel- und Fäulnisbildung begünstigen – das Material der Fenster und Türen wird massiv angegriffen. Lassen Sie es erst gar nicht so weit kommen und dichten Sie rechtzeitig ab.
Bevor man mit dem Verlegen eines Bodenbelags im Innen- und Außenbereich beginnt, sollte unbedingt sicher sein, dass der Fußboden völlig eben ist. Denn ist er es nicht, können teure Schäden (Risse, Aufwölbungen, Brüche, Absenkungen etc.) in Fußbodenbelägen wie Fliesen, Parkett oder Laminat entstehen.
Auch im Garten gibt es eine ganze Reihe von Dingen, die zur Werterhaltung, Nutzbarmachung und Verschönerung sachgemäß abgedichtet werden müssen. Wasserbecken, Schwimmteiche, Gartenteiche und Schwimmbecken müssen regelmäßig – am besten zu Beginn des Frühjahrs – auf dauerhafte Dichtigkeit überprüft und gegebenenfalls neu abgedichtet bzw. repariert werden. Nur so hat man lange Freude an diesen Dingen.