Ponal Express Holzleim
- Superschneller Holz- und Bastelleim
- Schnell trocken in 5 Minuten
- Frischer Leim mit Wasser entfernbar
- Lösemittelfrei
Dielenböden besitzen eine natürliche Optik und sind leicht zu pflegen – das macht sie so beliebt. Moderne Fertigungstechnik und heimwerkerfreundliche Verlegesysteme sorgen heute dafür, dass sich Dielen fast so einfach verlegen lassen wie Laminat oder Fertigparkett. Wichtig ist dabei, dass alle nötigen Vorarbeiten sorgfältig und fachgerecht ausgeführt werden. Wir zeigen Ihnen, was vor dem Verlegen zu beachten ist, wie Sie Dielen verarbeiten und wie man den fertigen Boden richtig pflegt.
Dielenböden bleiben auch nach dem Verlegen lebendig: Bei diesem Naturmaterial müssen Sie mit Dimensionsänderungen rechnen, die sich beispielsweise durch 1 bis 2 mm weit öffnende Fugen zeigen. Solche Veränderungen hängen mit jahreszeitlichen Feuchteschwankungen zusammen, machen aber den besonderen Charakter von Dielenböden aus.
Ein Dielenboden verbessert als Vollholzboden das Wohnraumklima, weil er feuchteregulierende Eigenschaften besitzt. Und aufgrund seiner Wärmedämmeigenschaften wird Ihr Dielenboden auch im Winter eine angenehme Fußwärme ausstrahlen. Nutzen Sie diese Gelegenheit ruhig dazu, barfuß zu laufen. Denn Dielen sind sehr hygienisch und schonen durch ihre Elastizität zugleich Füße und Gelenke.
Der große Vorteil heutiger Dielenböden: Sie lassen sich unsichtbar vernageln, weil die Dielen bereits mit Nut und Feder versehen sind.
Jeder Dielenboden sieht anders aus, je nach dem Holz, aus dem die Dielen bestehen. Verwendet werden zumeist Fichte, Tanne, Kiefer, Oregonpine, Hemlock, Kirsche, Eiche und Ahorn.
Sollten Sie die Dielen unbehandelt verlegen, können Sie sie auch später noch wachsen, ölen, lasieren oder farbig beizen.
Unterscheiden müssen Sie zudem zwischen zwei Varianten von Dielen:
Langdielen sind bis zu 6 m lang, nur an den Längsseiten mit Nut und Feder versehen, werden über die gesamte Raumbreite verlegt.
Kurzdielen sind auch an den Stirnseiten mit Nut und Feder versehen und können so zu Verlegereihen verbunden werden.
Am besten kaufen Sie Dielen, die bereits eine Holzfeuchte von 10% aufweisen, weil das Holz dadurch bereits dem Klima in Wohnräumen angepasst ist. Gleichzeitig vermeiden Sie übermäßige Fugenbildung.
In Altbauwohnungen werden Sie häufig noch Dielenboden vorfinden, der direkt auf Holzbalkendecken verlegt wurde. Diese Methode wird heute nicht mehr angewendet. Zunächst schraubt man Lagerhölzer auf den Untergrund. Von den Dielen werden sie durch eine schalldämmende Lage, zumeist aus Kork, entkoppelt.
Bedenken Sie dabei immer: Durch die Lagerkonstruktion und die Dielen nimmt die Bodenhöhe um etwa 6,5 cm zu.
Dielenboden verändert sich und benötigt deshalb Platz im Raum. Damit die Dielen aufgrund der Luftfeuchteveränderungen quellen und schwinden können, muss eine Dehnungsfuge eingeplant werden. Lassen Sie deshalb auf jeder Seite 15 mm frei, wodurch in jeder Richtung insgesamt 30 mm Bewegungsraum zwischen Diele und Wand entsteht. Besonders wichtig ist dies übrigens an den Stirnseiten der Dielen, da Holz in Längsrichtung stärker schwindet bzw. sich ausdehnt.
Sorgen Sie außerdem dafür, dass keine Feuchtigkeit in den Boden eindringen kann. Möchten Sie den Dielenboden auf einem unterkellerten Massivboden auslegen, sollten Sie vorher eine Feuchtigkeitssperre einbauen, in dem Sie eine PE-Folie verlegen.
Achten Sie bei Neubauten darauf, dass der Estrich bereits ausgetrocknet ist. Weiterhin sollten die Malerarbeiten abgeschlossen und der entsprechende Raum bereits beheizt sein.
Zunächst werden die Lagerhölzer im Abstand von 30 bis 50 cm auf dem Unterboden verlegt. Spannen Sie eine Richtschnur, damit Sie die Hölzer sauber fluchtend auf dem Boden anbringen können. Achten Sie auch auf eine exakt waagerechte Verlegung und darauf, dass die Lagerhölzer fest auf dem Unterboden liegen.
Unebenheiten in der Lagerkonstruktion übertragen sich auch auf den Dielenboden. Sie sollten deshalb kleine Sperrplättchen unter die Lagerhölzer leimen, um die Unebenheiten auszugleichen. Damit Sie nicht lange warten müssen, empfehlen wir Ihnen dafür Ponal Express, weil dieser Holzleim schnell trocknet. Zudem werden Dämmstreifen an den Stirnseiten bis zur Oberkante des Lagerholzes hochgezogen und in ganzer Länge verlegt. Die Zwischenräume werden ebenso mit Dämmmaterial gefüllt.
Nehmen Sie die erste Dielenreihe und legen Sie sie mit der Nutseite zur Wand. Fixieren Sie die Dielen in einem Abstand von 15 mm zur Wand mit Keilen. Nageln oder schrauben Sie das Brett wandseitig von oben fest. Wandseitig deshalb, damit die Nägel oder Schrauben später von der Fußleiste verdeckt werden. Verschrauben Sie raumseitig, wird schräg durch die Feder geschraubt.
Sobald die erste Diele verlegt ist, treiben Sie die zweite Reihe mit der Nut auf die Feder der ersten Reihe. Durch leichte Schläge mit einem Hammer auf ein Schlagholz helfen Sie sanft nach. Verwenden Sie immer dieselbe Seite des Schlagholzes, um es an die Dielen anzulegen. Ist die Diele an ihrem Platz, nageln oder schrauben Sie sie schräg durch die Feder fest.
Sollten Sie Kurzdielen verwenden, beginnen Sie eine Reihe immer mit dem Verschnittstück der vorigen Reihe.
Achten Sie auch bei der letzten Dielenreihe auf die Dehnungsfuge zur Wand hin. Verschrauben Sie diese Reihe wie die allererste, nämlich wandseitig, so dass die Schrauben auch in diesem Fall von der Leiste verdeckt werden.
Im Normalfall reicht es vollkommen aus, wenn Sie den Dielenboden absaugen. Sollten Sie doch einmal wischen müssen, empfehlen wir die Anwendung von Sofix Parkett, welches die Natürlichkeit des Holzes erhält. Geben Sie etwa 1,5 Kappen auf 5 Liter Wasser. Beachten Sie aber, dass Sie nicht nass wischen, denn zu viel Wasser täte dem Holz nicht gut!
Ältere Dielen können Sie übrigens einfach abschleifen und müssen sie nicht ersetzen. Dadurch wirkt der Dielenboden fast wieder wie neu.
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