Ponal Parkett & Laminat Fugen-Leim
- Holzleim für Fertigparkett und Laminatböden
- Für wasserfeste Verleimungen nach DIN EN 204 D 3
- Für sichere und dauerhafte Verbindungen in Nut & Feder
- Lösungsmittelfrei

OSB steht für den englischen Begriff „oriented strand (bzw. structural) board“, es handelt sich also um eine Platte aus ausgerichteten Spänen. Ursprünglich kommt die OSB-Platte aus den USA und wurde dort aus Resten der Furnier- und Sperrholzindustrie hergestellt.
Aufgrund ihrer gegenüber der Spanplatte besseren Biegesteifigkeit ist sie mittlerweile auch bei uns sehr beliebt – mit steigender Tendenz. OSB wird bei allen möglichen Arbeiten im Roh- und Innenausbau eingesetzt. Ihre charakteristische Oberfläche qualifiziert die Platte auch für dekorative Anwendungsgebiete wie Fußböden.
Verschiedene Produktqualitäten stehen für unterschiedliche Einsatzbereiche zur Verfügung. Welche Platte wofür geeignet ist, wird mit den Ziffern 1-4 gekennzeichnet. Herstellerübergreifend sind für unterschiedliche Anwendungen folgende Gruppen festgelegt:
OSB-Platten werden in verschiedenen Größen und Materialstärken angeboten. Dabei gibt es sowohl Standard- als auch Verlegeplatten (mit Nut- und Feder).
Die hohe mechanische Festigkeit der OSB-Platte empfiehlt sie auch für den Ausbau im Dachgeschoss, beispielsweise für den Fußboden, aber auch für Trockenbauwände.
OSB-Platten schraubt man üblicherweise auf die Dachbalken und verleimt sie zur Sicherheit zusätzlich in Nut- und Feder. Auch die schwimmende Verlegung am Boden ist möglich. Dabei werden die OSB-Platten nur in Nut- und Feder verleimt. Für die Verlegung sind in jedem Fall die Verlegerichtlinien des Plattenherstellers zu beachten.
Als Holzwerkstoff müssen die OSB-Platten mindestens 48 Stunden vor dem Verlegen im Einbauraum gelagert werden. Bei Bodenbelagsarbeiten sollte die Raum- und Untergrundtemperatur nicht unter 15 °C liegen. Ebenso sollte Raumluftfeuchte 75% relative Luftfeuchtigkeit nicht übersteigen.
Beim Verlegen von OSB-Platten auf einer Balkenanlage können Sie die Nut- und Feder-Platten verschrauben. Der Balkenabstand sollte 60 cm nicht überschreiten.
Bei der Verlegung auf (frischen) Estrichen ist eine sogenannte Dampfbremse erforderlich. Sie verhindert, dass etwaige Restfeuchte aus dem Boden nach oben dringt. Hierfür eignet sich am besten eine mind. 0,2 mm starke PE-Folie. Sie wird um ca. 40 cm überlappend verlegt.
In nicht unterkellerten Bereichen reicht die PE-Folie nicht aus. Unter der ebenfalls vorzusehenden Wärmedämmung ist statt dessen eine ca. 1,2 mm starke PVC-Folie als Dampfsperre erforderlich. Alle Folienüberlappungen sind mit einem Klebeband wasserdicht abzukleben.


Beginnen Sie am besten mit der längsten Wand in der linken Ecke. Die erste Reihe richten Sie an einer Richtschnur aus.
Bei der ersten Plattenreihe wird von den OSB-Platten die Feder abgeschnitten. Diese Seite zeigt zur Wand. Halten Sie mit Hilfe der Abstandskeile einen Mindestabstand von 15 mm zur Wand frei.
Bei stark unregelmäßigem Wandverlauf übertragen Sie die Wandkontur auf die erste Plattenreihe und sägen diese entsprechend aus. Dabei natürlich ebenfalls den Abstand zur Wand von mind. 15 mm einhalten. Die Verlegung erfolgt im Verband. Von Reihe zu Reihe sollten die Fugen zwischen den Platten um mindestens 40 cm versetzt sein.
Werden die Platten auf Balken verschraubt, sind die Löcher vorzubohren. Achten Sie darauf, die Schrauben planeben zu versenken. Werden die Platten verleimt, tragen Sie den Fugenleim auf die Feder auf. Nach Auftragen des Leims schieben Sie Nut und Feder fest ineinander. Mit Hartholzklotz und Hammer wird die Platte in die vorherige hineingeschlagen, bis Leimperlen austreten. Diese dann sofort mit einem Spachtel abziehen oder mit einem leicht feuchten Lappen abwischen.
Nach etwa 24 Stunden ist ein verleimter Boden voll belastbar.
Damit schwimmend verlegte Platten (Trockenestrich) sich später nicht durch einseitige Feuchtaufnahme/-abgabe verziehen, sind sie z. B. mit einer Lackversiegelung zu schützen.
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klar, ideale Raumbedingungen sehen anders aus.
Persönlich würde ich folgendes vorschlagen: ausreichenden Lattenabstand zur Wand einhalten. 4 cm sollten es schon sein. Oben und unten eine Schattenfuge lassen, sodass die Luft zirkulieren kann. Alternativ: oben und unten Lüftungslöcher einbauen.
Einen Luftentfeuchter im Raum aufstellen, z.B. einen chemischen Luftentfeuchter von Ceresit:
Informationen und Anwendungshinweise dazu finden Sie hier: http://www.henkelhaus.de/heimwerker_und_renovierung/schimmel_entfernen_bekaempfen_beseitigen/luftentfeuchtung/index.html
Viele Grüße
unseres Wissens nach wäre das OK.
Der Untergrund muss nachher biegesteif sein. So wie Sie ihn beschreiben, ist er dies dann.
Wichtig: An Dehnungsfugen und Randstreifen denken!
Tipp: Wenn möglich, den Zwischenraum zwischen den Balken mit Dämmung verfüllen.
Viele Grüße!
Ich möchte mir aber gern zumindest eine Werkecke einrichten und dort die (Innen-)Wand im Bereich der Werkzeuge mit einer OSB-Platte versehen (für Werkzeug-Halterung usw.).
Der Keller ist (subjektiv) Altbau-typisch feucht, an Regalen und Pappkisten gibt es jedoch keinen Schimmel. Kann ich daher eine OSB-Platte (vermutlich OSB/3) auf einer Lattung anbringen, ohne dass Schimmel-Probleme zu befürchten sind?
MfG
Stefan
so lange keine Feuchtigkeit (z.B. Regen) in den Raum gelangt, sehen wir hier kein Problem.
Wichtig: Boden und Wandflächen nicht einspannen. Möglichst eine 5 mm Bewegungsfuge/Anschlussfuge lassen.
Zudem würden wir Ihnen zu einer OSB/3 oder OSB/4 Platte mit einer Plattenstärke von mindestens 18 mm raten.
Viele Grüße
Ich wollte meinen Dachboden begehbar machen um dort Sachen zu lagern.
Das Dach ist allerdings nicht isoliert, kann ich trotzdem OSB-Platten verlegen? Oder verziehen die sich?
VG Peter
es hängt selbstverständlich von der Stärke (Dicke) der OSB-Platten ab. Am Besten direkt beim Händler nachfragen, welche Last die Platten vertragen!
Die Platten sollten auf jeden Fall quer zu den Balken verlegt werden.
Viele Grüße
ich habe ein paar Fragen zum Dachbodenausbau.
Ich wollte meinen Dachboden begehbar machen um dort Sachen zu lagern. Jetzt beträgt der Balkenabstand allerdings 70 cm.
1. Kann ich trotzdem OSB-Platten verwenden? 2. Müssen Nut und Feder über einem Balken zusammenkommen?
Vielen Dank für Ihre Hilfe.
Max
zuverlässige Empfehlungen kann ich Ihnen erst geben, wenn ich weiß, was unten drunter ist.
Hinsichtlich des Lackes würde ich Ihnen empfehlen, sich einmal an die Firma Clou Lackfabrik zu wenden.
Ich hoffe, ich konnte Ihnen zumindest informativ weiterhelfen.
ich plane eine Fußbodenerneuerung im Dachgeschoss meiner Maisonette-Wohnung. Im Moment liegt dort schwimmend verlegtes Laminat auf Spanplatte. Wie dick die Spanplatte ist und was sich darunter verbirgt weiß ich nicht.
Für den neuen Boden würde ich gerne OSB-Verlegeplatten verwenden und diese anschließend mit einem flexiblen Lack nach oben hin versiegeln. Hinsichtlich Stärke und Verlegeweise (schwimmend, geschraubt, verleimt) bin ich mir aber noch ziemlich unsicher. Haben Sie da vielleicht einen kompetenten Rat für mich?
Beste Grüße von der Förde
Jan
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