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Feuchtraumparkett – Parkett Bad

Parkett im Bad – eine dauerhafte Lösung? Mit dem richtigen Holz und der richtigen Verlegemethode ist Parkett in Feuchträumen überhaupt kein Problem. Für die Verlegung eignen sich allerdings nur sehr schwindarme Hölzer, die sich bei Feuchtigkeits- und Wärmeeinwirkung nicht stark zusammenziehen. Gut geeignet sind beispielsweise Tropenhölzer wie Jatoba, Doussie, Merbau oder Teak. Diese sollten allerdings aus kontrolliertem Tropenholzanbau stammen. Als heimische Variante empfiehlt sich der Schiffsbodenklassiker Eiche. Buchenparkett, sonst in deutschen Haushalten erste Wahl, eignet sich nicht für Feuchträume: Das Holz ist zu saugfähig.

 

In jedem Fall sollte stehendes Wasser vom Boden schnell aufgewischt werden, auch verträgt das Parkett keine dauerhafte Aufheizung über 22 °C. Achten Sie zudem auf eine ausreichende Lüftung des Feuchtraums. Die Verlegemethode hingegen unterscheidet sich kaum von anderen Parkettarten. Als Alternative werden im Handel auch vorgefertigte Verlegeelemente angeboten.

Was Sie benötigen

Und so wird's gemacht

Bevor das Feuchtraumparkett verlegt wird, sollten Sie zunächst den Untergrund prüfen: Der Estrich muss sauber und vor allem eben sein – ansonsten kann das Parkett nicht dauerhaft und dicht verlegt werden.


Eine Vorbehandlung des Bodens mit Ceresit Haftgrund Extrem empfiehlt sich, wobei ein einmaliger Anstrich genügt.

Bei Unebenheiten im Estrich muss ein Bodenausgleich mit Ceresit Bodenausgleich 0-20 mm vorgenommen werden. Hierzu haben wir unter Ausgleichsmasse aufbringen einen eigenen Artikel für Sie vorbereitet.

 

Beachten Sie umbedingt:

Als Boden oder Wandmaterial im direkten Wasserkontakt, also z.B. als Duschtassenersatz ist Parkett nicht geeignet. Durch die Fugen würde das Wasser in den Untergrund dringen!

Das Parkett längs zum Lichteinfall verlegen. Sie sollten an der rechten Ecke des Raumes beginnen; die erste Reihe wird mit der Nutseite zur Wand gerade ausgerichtet. Abstandskeile sorgen für einen Wandabstand von ca. 10 mm, der als Dehnungsfuge benötigt wird. Dabei sollten auch an den Stirnseiten Keile gesetzt werden. 

 

Am Ende der ersten Reihe wird die Diele ausgemessen, markiert und passend abgelängt. Durch Kürzen der ersten Diele können Sie verhindern, dass das Endstück einer Reihe kürzer als 40 cm wird. Mit dem verbleibenden Reststück wird die nächste Reihe begonnen. Sollte dieses Reststück kürzer als 40 cm sein, verwenden Sie die Hälfte einer neuen Diele.

 

Legen Sie die ersten drei Reihen zunächst probeweise trocken in den Raum, so können Sie die Materialmenge für den Rest des Raumes abschätzen. Danach sägen Sie die Dielen passend zurecht. 

Parkettkleber auftragen

Tragen Sie nun von der Mitte der ersten Reihe ausgehend nach links und rechts Ponal Parkett Flächenkleber mit dem Zahnspachtel B3 auf die Fläche für die ersten Drei Reihen auf. Sie können immer nur so viel Klebstoff auftragen, wie Sie in 30 Minuten an Parkett verlegen können.

 

Fügen Sie nun die Dielen auf dem Klebstoff aneinander, zwischen den Fugen heraustretender Klebstoff muss mit einem trockenen Tuch entfernt werden. Zwischendurch sollten Sie mit einer Wasserwaage prüfen, ob noch alles eben liegt. Nachdem Sie die ersten drei Reihen verlegt haben, gönnen Sie sich und dem Boden eine Nacht Pause: Am nächsten Tag haben Sie dann einen sauberen Anschlag für die weitere Verlegung und können das Parkett in Ruhe zuende legen.

 

Nach der Verlegung des Parketts werden die Anschlussfugen sorgfältig verfüllt. Hierzu informieren wir Sie in unseren Artikeln Parkett verlegen ohne Anschlussleisten und Sockelleisten und Übergangsschienen.

Bei einem Feuchtraumparkett sollte der Versiegelung besondere Aufmerksamkeit gewidmet werden; gemachte Fehler können sich in massiven Feuchteschäden äußern. Auf unseren Seiten zu den Themen Parkett abschleifen und Parkett versiegeln erhalten Sie alle nötigen Informationen. In jedem Fall sollte das fertig gelegte und verfugte Parkett zunächst 24 Stunden ruhen, bevor geschliffen und versiegelt wird. 

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