Lamparkett ähnelt in seiner Form stark dem Stabparkett. Mit einer Länge zwischen 120 und 800 mm und einer Breite von 40 - 60 mm handelt es sich ebenfalls um ein Massivparkett, das sich aufgrund seiner Robustheit und seiner Widerstandsfähigkeit besonders für viel genutzte Räume eignet. Der einzige Unterschied ist die Dicke des Lamparketts. Mit üblicherweise 10 mm Stärke ist es auch dort verlegbar, wo vorher Teppich oder PVC vorzufinden war. Die geringe Einbauhöhe ist der Grund dafür, dass Lamparkett (auch Dünnstab- oder Dünnparkett genannt) auch häufig in Renovierbereichen eingesetzt wird.
Lamparkett gibt es in vielen verschiedenen Holzarten und ist in den üblichen Verlegemustern verlegbar (z.B. Fischgrät, Würfel, Englischer Verband). So sind den gestalterischen Möglichkeiten keine Grenzen gesetzt.
Zunächst sollte der Boden mit Ceresit Haftgrund Extrem vorbehandelt werden, um den Boden vorzubereiten und zu versiegeln. Hier genügt ein einmaliger Anstrich. Lassen Sie das Ganze 2-6 Stunden trocknen.
Bei Lamparkett ist es ganz besonders wichtig, dass der Untergrund eben ist. Um den erhöhten Anforderungen an die Ebenheit des Bodens gerecht zu werden, sollten Sie bei Unebenheiten im Estrich bis zu 20 mm unbedingt einen Bodenausgleich mit Ceresit Bodenausgleich 0-20 vornehmen. So schaffen Sie eine glatte, saubere Oberfläche. Mehr hierzu erfahren Sie hier: Ausgleichsmasse aufbringen
Verschaffen Sie sich vorab eine Übersicht über den tatsächlichen Bedarf und die Menge des Verschnitts. Anschließend sägen Sie die Lamstäbe zurecht.
Beim Verlegen von Lamparkett sollten Sie immer mit der zweiten Reihe vor der Wand beginnen, denn nur so erhalten Sie einen Anschlag für die weitere Verlegung des Parketts über den gesamten Boden. Daher sollten Sie zunächst auf dem Boden anzeichnen, wo Sie die erste Reihe verlegen möchten.
Das Problem bei Lamparkett ist, dass dieser Bodenbelag nicht nur horizontal, sondern auch vertikal arbeitet und dass die Stäbe keine seitliche Nut-Feder-Verbindung aufweisen. Darum ist eine sorgfältige Verklebung hier besonders wichtig, schließlich sollen sich die einzelnen Stäbe ja nicht wieder lösen.
Tragen Sie darum Ponal Parkett Flächenkleber vollflächig mit einem Zahnspachtel B3 auf die markierte Fläche auf. Beginnen Sie dabei in der Mitte der ersten Reihe und arbeiten Sie sich von dort nach links und rechts vor. Tragen Sie immer nur so viel Klebstoff auf, wie Sie in 30 Minuten verlegen können, sonst trocknet er.
Fügen Sie die dünnen Stäbe nun dicht aneinander und entfernen Sie den zwischen den Fugen hervor tretenden Klebstoff mit einem trockenen Tuch. Kontrollieren Sie regelmäßig mithilfe einer Wasserwaage, ob das Parkett auch noch gerade liegt.
Wichtig ist, dass Sie zur Wand hin mindestens 10 mm Platz als Dehnungsfuge lassen. Setzen Sie dazu am Ende jeder Reihe einen Keil zwischen Wand und Parkett.
Der Vorteil von Lamparkett ist, dass er sich auch im Falle von Verschleiß und Abnutzung leicht renovieren lässt.
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