Stabparkett ist ein äußerst beliebter Fußbodenlag. Er ist stabil und bietet viele Gestaltungsmöglichkeiten. Vom Fischgrät- über Würfel- und Flechtmuster hin bis zum klassischen Schiffsbodenverband – hier ist alles möglich. Stabparkett besteht aus mehreren Parkettstäben aus Massivholz, die 22 cm dick, 25 bis 100 cm lang und 4 bis 8 cm breit sind. Stabparkettboden ist nahezu unverwüstlich und durch die Kombination verschiedener Holzarten individuell gestaltbar. Die Stäbe haben eine sogenannte Nut-und-Feder-Fräsung. Das bedeutet, dass sich auf jeder Seite des Stabs eine Nut befindet, auf der eine Feder eingefräßt ist. So können die Parkettstäbe einfach ineinander gesteckt werden. Übrigens ist das Verlegen von Stabparkett auch bei Fußbodenheizung möglich.
Bevor Sie loslegen möchten wir Sie darauf hinweisen, dass das Verlegen von Stabparkett eine äußerst komplizierte Angelegenheit ist. Wenden Sie sich deshalb zu Beginn lieber nur kleineren Flächen zu und arbeiten Sie extrem sorgfältig. Wenn Sie sich doch an größere Räume wagen möchten, dann lesen Sie die Anleitung Parkett verlegen.
Als allererstes sollten Sie sich überlegen, in welche Richtung Sie das Stabparkett verlegen möchten. Normalerweise richtet man sich dabei nach der Hauptlichtquelle im Raum, also meistens nach der Terrassen- oder Balkontür. Die Stäbe werden dann längs des einfallenden Lichts verlegt. In Ausnahmefällen wird dieser Faktor allerdings missachtet, wenn zum Beispiel der Raum optisch vergrößert oder verkleinert werden soll.
Der Untergrund muss bestimmte Eigenschaften unbedingt aufweisen: er muss trocken und ebenerdig sein, sauber und außerdem druck- und zugfest, sollte also Estrich sehr ähnlich sein. Nur so kann das Parkett, das vollflächig verklebt wird, optimal haften. Unebene Böden müssen folglich mit Ceresit 0-20 mm Bodenausgleich bearbeitet werden werden. Diese Bodenausgleichsmasse ist selberverlaufend und somit einfach in der Handhabung.

- Stabparkett akklimatisieren
Akklimatisieren Sie die ausgepackten Parkettstäbe mindestens 24 Stunden vor der Verlegung. Sorgen Sie dazu für eine gute Umlüftung aller Elemente, d. h. die einzelnen Elemente sollten ggf. auf Latten zur Umluftzirkulation verteilt und gelagert werden.
Sollten sich einige Elemente extrem verziehen, können Abschnitte davon oft im Randbereich genutzt werden.
Spannen Sie zuerst eine Schnur parallel zur Wand und nageln Sie eine Richtlatte entlang dieser Schnur an den Boden. Benutzen Sie die Abstandskeile, um die Dehnungsfuge zu fingieren. Verlegen Sie nun den ersten Stab direkt an die Richtlatte. Dabei zeigt die Nutseite in Richtung Richtlatte und die Federseite in Richtung Wand.
Tragen Sie nun Ponal Parkett Flächenkleber mit Hilfe des Zahnspachtels vollflächig (48 Stunden Trockenzeit) auf. Ziehen Sie auf den Boden nur soviel Flächenkleber auf, wie Sie in max. 30 Minuten an Parkett verlegen können. Der Ponal Parkett Flächenkleber ist für die vollflächige Verlegung auf saugfähigen und dichten Untergründen geeignet. Er dämpft gleichzeitig den Trittschall und reduziert den Raumschall um mindestens 50%.
Kleben Sie nun unter leichtem Druck die nächsten Stäbe an die richtige Position. Die Nut-Feder-Verbindung muss völlig geschlossen sein. Entfernen Sie die Richtlatte, wenn die ersten Reihen verlegt sind und setzen Sie die Verlegung zum Raum hin fort. Ein Montiereisen wird Ihnen die Arbeit erleichtern.
Nach dem Verlegen des Stabparkettbodens müssen jetzt noch die sichtbaren Anschluss- und Dehunungsfugen abgedichtet werden. Hierzu benutzen Sie am besten den Ponal Parkett & Laminat Fugenfüller. Die Flanken der Fugen müssen trocken, sauber und staub- und fettfrei sein. Nach dem Auftragen muss der Dichtstoff sofort mit einem Fugenhai geglättet werden.
Schleifen Sie den neuen Parkettboden anschließend mit einer Schleifmaschine ordentlich ab und versiegeln Sie ihn mit einer Öl- oder Lackoberfläche, wobei zweitere einen größeren Schutz vor eindringender Flüssigkeit oder Schmutz bietet.
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Ceresit 0-20 mm Bodenausgleich
- selbstverlaufender Bodenausgleich für Schichtdicken von 0-20 mm
- optimaler Verlauf für superglatte Oberflächen nach 3 Stunden begehbar
- sehr emissionsarme, nach EC1 geprüfte Rezeptur
- Unter Zusatz von Ceresit Kleber-Flex auch für kritische Untergründe und im Außenbereich einsetzbar
- für Fußbodenheizung geeignet
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