Ceresit Mineral-Edel-Reibeputz 2 mm
- weißer mineralischer Edelputz - natürliches Pulverprodukt
- hoch atmungsaktiv
- witterungsbeständig und hoch strapazierfähig
- leicht zu verarbeiten
- für feine Strukturen mit dem Reibebrett
- für innen und außen

Wer seine Wände mit Reibeputz versieht, schafft eine strapazierfähige und gleichermaßen dekorative Oberfläche. Dieses Ergebnis lässt sich zweifellos mit allen Reibeputzen umsetzen. Aber was ist das Besondere an Mineral-Reibeputzen? Der große Vorteil ist ihre hohe Diffusionsfähigkeit, landläufig auch als „Atmungsaktivität“ bezeichnet. Und weil sie darüber hinaus auch sehr widerstandsfähig sind, eignen sie sich nicht nur für den Innen- sondern ebenso gut für den Außenbereich. Sehen Sie hier, wie Sie Mineral-Reibeputz richtig verarbeiten und auf die Wand bringen.
Unabhängig davon, ob Sie Wände innen oder außen verputzen wollen, müssen Sie zunächst die Umgebung (Boden, Fenster, Jalousienkästen) mit Abdeckfolie und Malerkrepp abdecken und abkleben.



Bei allen Dekor-Putzen ist es wichtig, dass der Untergrund glatt und eben ist. Reibeputze können keine Löcher oder ausgebrochene Putzstellen überbrücken, unabhängig davon, wie dick man sie aufträgt. Man würde diese Stellen später immer auf der Oberfläche sehen. So muss beispielsweise eine Klinkerwand vor dem Auftragen des Putzes immer erst glatt gespachtelt werden. Ebenso muss man Löcher oder Vertiefungen vorher mit Spachtelmasse füllen und glätten.

Innen reicht zum Glätten eine Gipsspachtelmasse aus. Außen verwendet man zementäre Produkte wie Ceresit Wand-Reparatur Mörtel.
Sehr stark saugende, vor allem aber kreidende Flächen verfestigt man am besten mit Ceresit Lösemittelfreier Tiefgrund.
Damit später der Putz gut haftet, wird zuerst die Putz-Grundierfarbe aufgetragen. Die Grundierfarbe haftet auf allen bauüblichen Untergründen. Sogar metallische Untergründe wie Putzschienen oder Kunststoffoberflächen wie Rollladenkästen können überstrichen werden. Gleichzeitig sorgt die Farbe für einen gleichmäßig weißen Untergrund. Zum Auftragen benutzen Sie den Streichroller oder einen Quast, für Ecken und Anschlüsse wird ein Streichpinsel benötigt. Die Grundierung muss etwa 4 Stunden lang trocknen.


Mineralische Reibeputze sind nicht gebrauchsfertig, sondern müssen zunächst mit Wasser angerührt werden.
Beim Ceresit Mineral-Edel-Reibeputz wird dazu erst der Beutel aus dem Eimer genommen. Der Eimer dient als Anrühreimer. Für 20 kg Pulver gibt man ca. 4 bis 4,5 Liter Wasser in den Eimer. Dann wird der Ceresit Mineral-Edel-Reibeputz langsam unter Rühren hinzugefügt.
Wird nicht die ganze Menge an Putz verarbeitet, können kleinere Teilmengen angesetzt werden. Das Mischungsverhältnis für Teilmengen beträgt ca. 5 Gewichtsteile Putz zu 1 Gewichtsteil Wasser. Ist die Mischung klumpenfrei angerührt, lässt man sie noch 5 Minuten reifen und rührt sie dann nochmals kurz auf.


Da mineralische Reibeputze chemisch abbinden, sollte nie mehr Putz angerührt werden, als innerhalb von 60 Minuten verarbeitet werden kann.
Wenn Sie den Putz mit der Ceresit Putz-Abtönfarbe einfärben, geben Sie die dem geünschten Farbton entsprechende Menge des Farbpigmentes hinzu. Rühren Sie den Putz so lange, bis keine Schlieren mehr zu sehen sind.
Zunächst wird der Putz grob mit dem Edelstahl-Glätter vollflächig aufgezogen.
Man trägt etwa 1 bis 2 m² auf und zieht dann mit steil gestelltem Edelstahl-Glätter scharf auf Korngröße (2 mm) ab. Wer im Team arbeitet, kann diese Arbeitsgänge aufteilen und gleich größere Flächen aufziehen.


Sobald der Putz etwas angezogen hat – die Oberfläche glänzt dann nicht mehr –, kann man mit dem Strukturieren des Putzes beginnen. Strukturiert wird mit dem Kunststoff-Glätter oder einem Holzreibebrett, das unter leichtem Druck je nach gewünschter Struktur waagerecht, senkrecht, kreuzweise, diagonal oder kreisförmig über den Putz gerieben wird.
Schmiert der Putz beim Strukturieren, ist meist noch zu viel Putz auf der Fläche. Dann muss noch einmal mit dem Edelstahlglätter abgezogen werden.
Klebebänder müssen Sie abziehen, bevor der Putz trocken ist.



Reibeputze enthalten Naturkörnungen, meist aus Marmor. Leichte Farbtondifferenzen der Körnung sind deshalb völlig normal. Damit diese Unterschiede bei großen Flächen nicht auffallen, sollten die Eimer nie leergearbeitet, sondern immer wieder mit neuem Material aufgefüllt und durchmischt werden.
Strukturputze können mehrmals überstrichen werden. Damit sich die Struktur durch den Anstrich nicht zusetzt, empfehlen sich hochwertige Farben mit einer hohen Deckkraft. Durch Überstreichen „entschärft“ sich auch die Öberfläche etwas.
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Gruss
Dieter
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