Für die unterschiedlichen Natursteinarten müssen jeweils geeignete Verlegewerkstoffe und Verlegemethoden ausgewählt werden. Folgende Punkte sind dabei zu berücksichtigen:
Optische Mängel
Mängel an verlegten Natursteinbelägen entstehen häufig durch fehlendes Fachwissen. Neben einem unsauberen Fugenbild und einem schlechten Verlegeplan kann es durch die falsche Wahl des Klebers gerade bei hellen Marmor- und Granitfliesen zu Problemen kommen. So kann zum Beispiel die Zahnung des Kleberbettes bei feuchten Fliesen sichtbar werden, oder Verfärbungen des Untergrunds können durch die Fliese an die Oberfläche dringen.
Sie sollten, falls Sie unsicher sind, in jedem Fall weißen, schnell abbindenden Natursteinkleber verwenden und diesen auch auf die Rückseite der Fliese auftragen (Buttering-Floating-Verfahren). Beim Buttering-Floating-Verfahren wird die Rückseite der Fliese dünn mit dem Natursteinkleber abgezogen, bevor sie in das Kleberbett gedrückt wird. Sinn dieser doppelten Schicht ist es, eine vollflächige Haftung am Boden zu erzielen. Außerdem werden Hohlräume vermieden, in denen sich Wasser sammeln kann (besonders wichtig im Außenbereich).
Haftung
Natursteine sollen nicht nur attraktiv aussehen, sondern auch lange Freude bereiten. Die Untergrundvorbereitung ist hier ungemein wichtig: Die Haftung muss sichergestellt, Bodenunebenheiten müssen ausgeglichen (Bodenausgleichsmassen), Unverträglichkeiten und mögliche Verfärbungsursachen durch den Untergrund müssen ausgeschlossen werden.
Dies kann folgendermaßen erfolgen:
Auf sehr schwierigen Untergründen wie Stahl, Aluminium oder Polyester kommen unter Umständen nur zweikomponentige Epoxydharzkleber in Frage.
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