Und so wird’s gemacht
1. Schritt: Bearbeitung des Untergrundes
Für die Verlegung von Fliesen eignen sich nicht alle Untergründe. Folgende Treppenarten sind jedoch unbedenklich:
- Betontreppen
- Stahlbetontreppen
- Steintreppen
- geflieste Treppen
- Natursteintreppen
- Estrichtreppen
Vorraussetzung ist, dass der Untergrund tragfähig und fest ist. Alte Treppenfliesen sollten daher beispielsweise noch fest haften und hohlraumfrei verlegt sein. Stark saugfähige Untergründe sind mit einem lösemittelfreien Tiefgrund wie „Ceresit Lösemittelfreier Tiefgrund“ zu grundieren.
Bei nicht saugfähigen Untergründen setzt man einen speziellen Haftgrund wie z.B. Ceresit Haftgrund extrem ein. Bei den Treppenfliesen selber ist auf die Abriebfestigkeit und die Rutschsicherheit zu achten.
Abriebfestigkeit
Für Bodenfliesen gilt - obwohl Fliesen generell extrem widerstandsfähig sind - dass hier doch ein bestimmter Verschleiß zu beobachten ist. DIN- und EURO-Normen legen hier mehrere Gruppen fest: von 1-5 für sehr leichte bis sehr starke Beanspruchung. Abriebgruppe 1 beispielsweise würde man allenfalls an der Wand (etwa im Bad) benutzen, da die Fliesen für den Boden zu empfindlich sind.
Rutschsicherheit
Gemäß der DIN 51130 erfolgt die Beurteilung der Rutschsicherheit bei Fliesen durch die Einteilung in verschiedene R-Klassen. Je höher die hinter dem „R“ stehende Zahl, desto rutschhemmender (Bewertungsgruppen von R9 - R13) ist die Fliese. Nachteilig ist, dass sich Fliesen mit einer höheren Bewertungsgruppe schlechter reinigen lassen.
2. Schritt: Bearbeitung der Treppenfliesen
Eine geflieste Treppe ist aus praktischen und ästhetischen Gründen für die meisten Hausbesitzer ideal, da Fliesen extrem haltbar, widerstandsfähig und pflegeleicht sind. Haben Sie die zur Architektur passenden Bodenfliesen ausgewählt, benötigen Sie nur noch die bewährten Spezialprodukte von Ceresit, dazu Maurerschnur, Wasserwaage, Glättkelle, Zahnkelle, Gummihammer, kleine Holzstäbe als Abstandhalter, Zollstock – und schon geht es los.