Mustertapete ist neben Raufaser die am häufigsten verwendete Tapete in deutschen Haushalten. Oft ist diese Tapete eine Papiertapete und mit einem Tapetenmuster bedruckt. Aufgrund dieses Musters muss man beim Tapezieren besonders sorgfältig vorgehen, um schöne Übergänge zwischen den einzelnen Tapetenbahnen zu erzeugen und ein einheitliches Muster zu erhalten. Es gibt ein paar Regeln, mit denen Sie genau berechnen können, wie viel Verschnitt Sie später haben werden und wie Sie die Bahnen richtig an die Wand bringen, ohne Versatz zu produzieren.
Es ist entscheidend, dass Sie bei einer Mustertapete immer auf den Rapport und Verschnitt achten. Sie müssen nämlich umso mehr Verschnitt einplanen, je größer das Muster auf der Tapete ist. Dies hängt mit dem Musterversatz zusammen und wie stark Sie die Tapetenbahn zurechtschneiden müssen. Der Versatz ist dabei immer auf der Rolle der Mustertapete angegeben. Achten Sie zudem darauf, mit welchem Versatz Sie es beim gewählten Muster zu tun haben.
Wählen Sie eine Tapete mit einem geraden Musteransatz, werden die Bahnen so zugeschnitten, dass die Tapetenmuster ohne Versatz an die vorhergehende Bahn anschließen können.
Sollten Sie hingegen ein Tapetenmuster mit einem versetzten Musteransatz wählen, muss die erste Bahn auf die erforderliche Länge zugeschnitten werden. Die darauf folgende Bahn muss dann entsprechend der Rapporthöhe um die Hälfte versetzt werden. Haben Sie z.B. eine Rapporthöhe von 60 cm, beträgt der Versatz 30 cm. Die dritte Bahn wird wiederum genauso zugeschnitten wie die erste. Letztlich gilt, dass der Verschnitt umso höher ist, desto größer das Tapetenmuster ist.
Ansonsten müssen Sie beim Tapezieren von Mustertapeten keine weiteren Besonderheiten beachten und halten bzgl. der Vorgehensweise sich am besten an unsere Anleitung zum Raufaser tapezieren.
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