Nicht immer verläuft eine Wand senkrecht von der Decke bis zum Boden. Viele Menschen schätzen architektonische Akzente im Wohnbereich, wie beispielsweise Rundbögen oder auch Dachschrägen. Damit verbunden ist in der Regel ein höherer Aufwand beim Tapezieren der Wände. Dieser Aufwand lässt sich mit unseren Tipps und Tricks jedoch spielend meistern. Lesen Sie hier, wie Sie Dachschrägen und Rundbögen richtig tapezieren.
Was Sie benötigen
Und so wird's gemacht

Dachschräge
Der Übergang von einer Dachschräge zur senkrechten Wand kann, wenn die Hohlkehle gleichmäßig verläuft, mit einer vollen Bahn beginnend bis in die Ecke geklebt werden. In der Ecke wird die Bahn geschnitten und der untere Teil neu angesetzt. Die obere Bahn muss dabei die untere überlappen.

Für den Fall, dass die Hohlkehle nicht gleichmäßig verläuft, werden der obere und der untere Tapetenabschnitt getrennt mit Zugabe zugeschnitten. Man klebt die untere Wand im Muster passend, und zwar wieder so, dass sie einige Zentimeter unter die obere Bahn reicht.

Rundbogen
Bei Rundbögen werden zuerst Wandbahnen neben und über dem Bogen mit 2-3 cm Überstand tapeziert. Diese Überstände werden mehrmals eingeschnitten, umgeklappt und in den Rundbogen eingeklebt. Zuletzt wird die genau zugeschnittene Laibungsbahn eingesetzt.