Nach einem langen, harten Winter zeigt sich, wie tief der Frost in den Balkon oder die Terrasse eingedrungen ist. Nicht selten haben sich Fliesen oder Spaltplatten von Estrich oder Beton gelöst. Die Fugen sind gerissen oder gar zerbröselt. Da gibt es vor dem Aufstellen der Gartenmöbel nur eins: eine fachmännische Balkon- oder Terrassensanierung!
Was Sie benötigen
- Sista Rundschnur
- Glättkelle
- Maurerkelle
- Bürste
- Hammer
- Bohrmaschine und Rührkorb
Und so wird’s gemacht
Idealerweise zeigen Balkone und Terrassen immer ein Gefälle vom Gebäude weg. So können Regen- oder Tauwasser problemlos abfließen. Der Belag liegt gewöhnlich gleichmäßig ohne Kuhlen oder Erhebungen, um Pfützen zu verhindern.
Trotzdem kann es vorkommen, dass sich Beläge durch Witterungseinflüsse lösen. Beim Abklopfen der Platten hört man, welche Fliesen noch festsitzen und welche nicht: Lockere Beläge klingen hohl.
1. Schritt: Entfernen des Belages
Die gelösten Beläge müssen restlos entfernt werden. Sollten die Fliesen oder Platten noch etwas auf dem Untergrund haften, wird die Maurerkelle in eine bröselige Fuge unter die Platte geschoben, und man versucht diese abzuhebeln. Bruchstücke oder unzugängliche Platten können auch mit Hammer und Meißel entfernt werden.
Häufig ist auf der Rückseite der Platte zu erkennen, an welcher Stelle der Klebstoff seinen Halt verloren hat. Verbliebene, festsitzende Fliesenkleberreste werden vom Untergrund mit Hammer und Meißel entfernt. Lockere Fliesenkleberreste können mit der Maurerkelle abgestoßen werden.
Befindet sich unter dem lockeren Balkon- oder Terrassenbelag ein Schaden im Estrich oder Beton, so muss auch der Untergrund instand gesetzt werden.
2. Schritt: Instandsetzung Estrich- und Betonlöcher auf Balkon und Terrasse
Löcher und Schäden im Balkon- oder Terrassenuntergrund können leicht saniert werden. Dazu muss das Loch von lockeren Bestandteilen befreit und nötigenfalls von Bewuchs durch Moose oder Algen gereinigt werden.
Um einen guten Griff des Reparatur Mörtels zu gewährleisten, empfiehlt es sich, das gesäuberte Loch mit einem Haftputz, z.B. dem Ceresit Haftzusatz plus, zu verfestigen. Zudem wird dadurch die Haftung zum zementären Untergrund verbessert.
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