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Garagenboden sanieren

Idealerweise besitzt ein Garagenboden immer ein Gefälle zur Einfahrt hin. Dadurch wird gewährleistet, dass durch Fahrzeuge eingebrachtes Wasser in die Drainagerinne, ggf. die ACO-Rinne, abfließen kann.

 

In vielen Baugebieten werden heutzutage Fertiggaragen aufgestellt, die im Verlauf der Jahre ein wenig zu einer Seite hin absacken können. So kann es dazu kommen, dass das Gefälle nicht mehr ausreicht, um Feuchtigkeit abfließen zu lassen.

 

Außerdem können durch eingebrachten Sand und Kies im Verlauf der Jahre tiefe Fahrrinnen in den Garagenboden geschliffen werden. Auch in diesen Vertiefungen bleibt die Feuchtigkeit stehen und beschleunigt noch die Erosion der Bodenplatte. Daher ist es wichtig, dass Sie rechtzeitig den Garagenboden sanieren. Sehen Sie hier Schritt für Schritt, wie sie das Projekt „Garagenboden sanieren“ selbst in Angriff nehmen können:

 

Was Sie benötigen

 

  • Estrichsand
  • Holzlatten
  • Richtlatte, Abziehlatte
  • Wasserwaage
  • Speiseimer
  • Bohrmaschine mit Rührkorb
  • Estrichkelle
  • Randstreifen
  • Kunststoffbesen
  • Rolle mit Teleskopstiel

Und so wird’s gemacht

Als Vorbedingung für eine erfolgreiche Sanierung muss der vorhandene Untergrund sauber, trocken, staub- und fettfrei sein. Für eine bessere Haftung wird auf den Boden mit einer Rolle Ceresit Lösemittelfreier Tiefgrund aufgebracht.

Nun wird entlang der Wände ein Randstreifen angebracht. Dieser hält eine Dehnungsfuge zwischen Boden und Wänden frei.

Im Mörteleimer wird der Ceresit 4-20 mm Bodenausgleich angerührt. Das weitere Vorgehen hängt davon ab, ob ein Bodenausgleich mit Gefälle oder ein nivellierender Bodenausgleich ausgeführt werden soll.

Als selbstverlaufender Bodenausgleich wird die Masse im Mischungsverhältnis 25 kg auf 4,5 Liter sauberes Wasser angesetzt. Ceresit 4-20 mm Bodenausgleich wird dann auf den trockenen Untergrund gegossen.

Die Randstreifen verhindern den Kontakt zu den Wänden. Die Ausgleichsmasse verteilt sich selbstständig im Raum.

 

 

Um mögliche Einschlüsse von Luftblasen zu unterbinden, empfiehlt sich ein Durchkämmen der Ausgleichsmasse mit einem Kunststoffbesen. Luftblasen in der Schicht würden sonst später Schwachstellen im Boden darstellen.

In den Ecken und zum Erreichen einer optimalen Verteilung sollte mit einer Estrichkelle das Verlaufen des Ceresit 4-20 mm Bodenausgleichs unterstützt werden. Nach diesem groben Verteilen verläuft die Masse fast von selbst.

 

Wird ein Gefälle benötigt, sind andere Arbeitsschritte notwendig: In einem Abstand von 60 bis 100 cm werden Latten ausgelegt. Diese Latten nehmen in der Stärke zur Ausfahrt hin ab. Sie beginnen also z. B. mit einer Latte von 20 mm Stärke und enden bei einer 5-mm- Latte. Der 25-kg-Sack Ceresit 4-20 mm Bodenausgleich wird mit 3,5 Litern sauberen Wassers angerührt.

Mit der Estrichkelle verteilt man die spachtelfähige Masse zwischen den Latten.

Mit einer Alu-Abziehlatte wird der Ceresit Bodenausgleich fest zwischen die Latten gedrückt und verdichtet. Über die Latten wird auf das anvisierte Niveau abgezogen.

 

Nach dem Glätten werden die Latten herausgenommen und die Hohlräume aufgefüllt.

Am Ende erhalten Sie eine planebene Oberfläche, die bereits nach 3 Stunden wieder begehbar ist.

Mit einer Imprägnierung oder einem Lack kann die Fläche noch versiegelt werden.

Produktempfehlung

Ceresit 4-20 mm Bodenausgleich

  • fließ- und spachtelfähiger Bodenausgleich für 4-20 mm Schichtdicken
  • In fließ- oder spachtelfähiger Konsistenz ansetzbar
  • Durch Sandzugabe für Schichtstärken bis 50 mm geeignet
  • nach 3 Stunden begehbar
  • spannungsarm und rissfrei auftrocknend
  • hochbelastbar - stuhlrollengeeignet
  • für außen und innen

Ceresit Lösemittelfreier Tiefgrund

  • universelle Grundierung vor der Aufbringung neuer Fliesen, Putze, Bodenausgleichsmassen, Anstriche u.v.m
  • feuchtigkeitsperrende - geruchsarme Grundierung
  • um Wand und Boden zu versiegeln
  • hohe Ergiebigkeit, verbessert die Haftung
  • Grundierung für innen und außen

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