Drückendes Wasser im Keller, durchfeuchtete Wände oder gar im Mauerwerk aufsteigende Feuchtigkeit: Dies sind Szenarien, die eine umfassende Sanierung der Bausubstanz erforderlich machen.
Die Installation einer funktionierenden Drainage an den betreffenden Außenmauern ist dabei ein wichtiger Schritt. Zur Sicherung der Bausubstanz empfiehlt sich dabei die Zusammenarbeit mit fachlich versierten Profis.
Bei örtlich begrenzter Durchfeuchtung, wenn kein von außen drückendes Wasser im Spiel ist, können Heimwerker eine funktionierende Kellerabdichtung jedoch selbst herstellen. Sehen Sie hier, wie Sie zum Meister des Projekts „Kellerwand sanieren“ werden.
Was Sie benötigen
Und so wird’s gemacht
Idealerweise verwendet man zum Abdichten von durchfeuchteten Kellerwänden eine mineralische Abdichtschlämme mit unterstützenden Additiven. Solche Produkte sollten in drei Schichten aufgetragen werden.
1. Schritt: Vorbereitung
Die Außenwände sollten vorgenässt werden, damit die später aufzubringende Dichtschlämme in Ruhe abbinden kann, ohne dass ihr das Wasser zu schnell entzogen wird.
2. Schritt: Auftragen der Schlämme
Im ersten Auftragsschritt wird die Ceresit Abdicht Schlämme streichfähig angerührt. Dazu rührt man den 12,5-kg-Sack in ca. 3,25 Liter Wasser klumpenfrei ein. Zunächst werden damit die Wände gestrichen. Der Anstrich erfolgt mit der Deckenbürste satt und oberflächendicht.
Der nächste Arbeitsschritt erfolgt, sobald der Anstrichauftrag mit Ceresit Abdicht Schlämme in den Untergrund eingezogen ist, dabei aber noch einen deutlich nassen Eindruck hinterlässt. Das Mischungsverhältnis von 12,5 kg Ceresit Abdicht Schlämme zu 2,75 Liter Wasser erzeugt eine deutlich festere Konsistenz – das Produkt lässt sich so mit dem Flächenglätter aufspachteln. Bei deutlicher Oberflächenfestigkeit des ersten Anstrichs wird erneut vorgenässt und das angerührte Produkt aufgespachtelt.
Nun wird die Konsistenz wieder im Mischverhältnis 12,5 kg Ceresit Abdicht Schlämme zu 3,25 Liter Wasser angesetzt und das gemischte Produkt nach dem Vornässen der Wände erneut aufgepinselt oder mit der Deckenbürste aufgetragen. Die maximale Schichtdicke jedes Arbeitsschrittes sollte 5 mm nicht überschreiten.
Nach ungefähr sieben Tagen ist die ausgetrocknete Ceresit Abdicht Schlämme mit Wand Dispersionsfarbe überstreichbar. Dabei sollten bewusst atmungsaktive Farben gewählt werden, da die neue wasserdichte Absperrung wasserdampfdurchlässig ist.
danke für Ihren Kommentar.
Im Henkelhaus beschäftigen wir uns vornehmlich mit Themen im Bereich des Heimwerkens. Ihre Fragen haben aber schon professionellen, also handwerklichen Charakter, sodass ich Ihnen hier inhaltlich nicht weiterhelfen kann. Ich habe Ihre Anfrage aber direkt mal an die Ceresit Bautechnik weitergeleitet, die Ihnen hier mit gutem Rat zur Seite stehen kann.
Ich halte es für sinnvoll, dass Sie sich dort auch noch einmal persönlich melden. Denn bestimmte Fragen, die den Untergrund, den Auftrag, die Verarbeitung oder die Verwendung weiterer Baustoffe und Bauelemente betreffen, lassen sich einfach telefonisch am schnellsten klären.
Alle wichtigen Kontaktdaten finden Sie hier: http://www.ceresit-bautechnik.de/menue/ueber_ceresit/wir_sind_fuer_sie_da/index.html
Ich hoffe, ich konnte Ihnen damit zumindest etwas weiterhelfen.
Mit freundlichen Gruessen
Armin Schlesinger
Sehr geehrte Damen und Herren,
Ihre Gebrauchsanleitung beschreibt exakt und unmissverstaendlich, wie man mit Ceresit erfolgreich umgehen sollte. Es war auch fuer einen Nichthandwerker wie mich einfach damit umzugehen. Ich hatte 1986-2008 nie einen feuchten Keller.
Der Kaeufer reklamiert jetzt ploetzlich eindringende Feuchtigkeit.
Frage: Gibt es einen Erfahrungswert ueber die begrenzte Haltbarkeitsdauer von Cresit ?
Muss der Vorgang nahc 25 Jahren wiederholt werden, weil dann die chemische Substanz instabil wird ?
Mit freundlichen Gruessen
Armin Schlesinger
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