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Bad Fugen - Sanitärfugen im Bad

Sanitärfugen finden sich im gesamten Sanitär- und Feuchtraumbereich, Beispiele sind Randfugen zwischen Boden und Wand, Eckfugen an gefliesten Wänden, Anschlussfugen zwischen Wand und Decke sowie die Fugen, mit denen im Bad- und Nassbereich die Sanitärkeramik an die geflieste, verputze, beschichtete oder tapezierte Wand anschließt. Abgedichtet wird an Badewannen, Duschtassen, Waschbecken und Bidets sowie an Duschabtrennungen und Trennwänden.

 

Sanitärfugen unterliegen ganz besonderen Anforderungen, weil sie auch ganz besonderen Strapazen ausgesetzt sind. Tropf- und Spritzwasser, Seifenreste und der normale Hausstaub sammeln sich kontinuierlich in diesen Fugen.

Hinzu kommt, dass diese Räume oft nicht ausreichend belüftet werden können. So kommt es leicht zu Schimmelpilzbildung. Das sieht nicht nur unästhetisch aus, sondern birgt auch ein großes gesundheitliches Risiko – und das nicht nur für Allergiker.

 

Schimmel zerstört außerdem Fugendichtungen in Feuchträumen und sorgt dann für erhebliche Schäden durch eindringende Feuchtigkeit. Daher ist die Sanitärfuge eine sogenannte Wartungsfuge, die in regelmäßigen Abständen auf Funktion und Optik überprüft werden muss.

Was Sie benötigen

 

Und so wird’s gemacht


Zunächst muss der alte Dichtstoff rückstandsfrei entfernt und die Fuge von Staub befreit werden. Danach klebt man die Fugen sauber mit Klebeband ab. Geübte Verarbeiter können auf das Abkleben verzichten.


Nun geht’s schon mit dem Silikon los: Zum Öffnen der Kartusche empfiehlt sich der Sista Glätt-Cutter. Mit ihm kann auch die Spitze der Düse entsprechend der Fugenbreite schräg angeschnitten werden. Dann erst wird die Kartusche in die Kartuschenpistole eingelegt.



Jetzt die Dichtmasse gleichmäßig und blasenfrei in die Fuge drücken und dabei darauf achten, dass die Fuge vollständig gefüllt ist.



Anschließend lässt sich überschüssige Dichtmasse abnehmen. Hier demonstrieren wir diesen Vorgang mit dem Sista Glätt-Cutter, der wie ein Löffel funktioniert.



Zum Schluss das Klebeband vorsichtig entfernen und als letztes Finish die Fuge noch einmal mit dem Finger nachglätten. Tipp: Silikon klebt nicht am Finger fest, wenn er mit Prilwasser befeuchtet ist.

Voilà! Nun sind Ihre Sanitärfugen im Bad sauber und fachgerecht eingebracht. Wie Sie sehen, können Sie perfekte Sanitärfugen auch ohne professionelle Hilfe herstellen!

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