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Navi-Reparatur und Reparatur der Navi-Halterung fürs Auto

Moderne Zeiten – moderne Technik! Mit dem Einzug der mobilen Navigationsgeräte in unseren Alltag sind wir noch ein Stück unabhängiger geworden. Wir tragen unseren persönlichen Scout bei Bedarf jederzeit mit uns herum: Eine Montage des ortskundigen Begleiters auf dem Fahrrad, dem Boot, im Auto oder als Armband ist möglich.

 

Diese Vielseitigkeit hat aber auch ihre Tücken: Beim häufigen Abnehmen und Anbringen kann das Navigationsgerät schnell aus der Hand gleiten und auf den Boden fallen.

Von der Navi-Halterung können ebenfalls Teile abbrechen und die Funktion des Halters beeinträchtigen. Mit einem neuartigen flexiblen SekundenAllesKleber kann man solche Schäden glücklicherweise selbst beheben.

Navi-Gehäuse – Materialkunde

Nur selten sind die handelsüblichen Navigationsgeräte mit einem Metallgehäuse versehen, üblicherweise werden Kunststoffe für die Gehäuse verwendet. Die meisten Kunststoffe lassen sich mit einem geeigneten Alleskleber einfach und schnell reparieren. Diese Standardreparatur beschreiben wir hier zuerst.

                                                 

Etwas anderes gilt, wenn die Schale Ihres Navigationsgerätes aus Polyethylen (PE) oder Polypropylen (PP) besteht; ggf. finden Sie Hinweise in der Bedienungsanleitung oder beim Hersteller. Gehäuse aus diesen speziellen Kunststoffen werden mit einer anderen Methode repariert, die wir hier ebenfalls beschreiben.

Was Sie benötigen

Und so wird’s gemacht

1. Schritt: Bruchstücke reinigen

Um eine gute Haftung des Klebers zu gewährleisten, ist es sehr wichtig, die zu verklebenden Flächen rückstandsfrei zu säubern. Die Flächen müssen zudem staubfrei und fettfrei sein. Befreien Sie mit Aceton oder Waschbenzin die Klebeflächen von unsichtbaren Belägen. Das Lösemittel sollte vorher an einer unauffälligen Stelle auf seine Verträglichkeit mit dem Kunststoff geprüft werden! Reiben Sie dann alle Klebkanten der Bruchstücke sorgfältig mit dem Lösemittel ab und lassen das Aceton oder das Waschbenzin vollständig verdunsten.

2. Schritt, Variante a: Gehäuse aus Standard-Kunststoffen kleben

Zum Öffnen des Klebstoffs den kompletten Verschluss im Uhrzeigersinn fest auf die Tube schrauben. Nun den Pin-Verschluss öffnen. Den Klebstoff dann einseitig dünn auf die zu verklebenden Bruchstücke des Navi-Gehäuses auftragen. Je dünner der Klebstofffilm, desto schneller und stärker bildet sich die Verklebung aus. Die Teile des Gehäuses sofort fest zusammendrücken.

 

Je nach Material ist ein Zusammendrücken von ca. 80 Sekunden Dauer notwendig; ggf. muss bei komplizierten Brüchen mit einem Klebstoffstreifen fixiert oder in mehreren Etappen gearbeitet werden.

 

Die Klebstofftube verschließt man unmittelbar nach der Verwendung wieder mit dem Pin-Verschluss. Um die Haltbarkeit des Klebstoffes zu verbessern, sollten Klebstoffüberschüsse unbedingt von der Spitze entfernt und erst dann die Kappe aufgeschraubt werden. Die Tube in die Blisterpackung zurücklegen und im Kühlschrank aufbewahren.

2. Schritt, Variante b: Gehäuse aus PE oer PP kleben

In diesem speziellen Fall kommt der Pattex Sekundenkleber Plastik Flüssig zum Einsatz! 

Entnehmen Sie der Blisterverpackung den Aktivatorstift. Bestreichen Sie alle Bruchkanten – jeweils beide Klebeseiten! – sorgfältig mit dem Aktivator. Das geht so einfach wie mit einem Filzstift.

 

Lassen Sie das Lösemittel des Aktivators ausreichend lange verdunsten! Unvollständige Verdunstung beeinträchtigt das Klebeergebnis. Halten Sie also mindestens eine Ablüftzeit von ca. 60 Sekunden ein.

 

Die weitere Vorgehensweise ist mit den in Variante a beschriebenen Arbeitsschritten identisch!

Sehen Sie hier, wozu die Henkel Sekundenkleber in der Lage sind

Flash ist Pflicht!

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