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Gartengrill selber bauen

Die Tage werden wärmer und die Abende länger. Für Sie beginnt nun die schönste Zeit des Jahres: die Grillsaison. Um sie gebührend einzuläuten, möchten Sie zur großen Grillparty einladen, aber es fehlt Ihnen noch der richtige Grill. Ein handelsüblicher Grill aus dem Baumarkt ist keine Option, Sie möchten Ihren Garten lieber mit einem selbst gebauten Grill verschönern.

 

Kein Problem: Wir zeigen, wie Sie einen Grill selber bauen, und schlagen dafür zwei verschiedene Konstruktionen vor: eine ortsfeste und eine mobile.

Gartengrill mauern

 

Die erste Möglichkeit: einen Gartengrill mauern. Wenn Sie sowieso einen festen Platz für Ihren Grill im Garten haben möchten, bietet diese robuste Variante die beste Lösung.

Was Sie benötigen

  • 90 Kanalklinker (240 x 110 x 70 mm)
  • 60 l Ceresit Hochflexibler Fugenmörtel
  • Mörteleimer
  • 1 Grillrost (600 x 400 mm)
  • 8 Auflagen für den Rost (80 x 40 mm)
  • 4 Stahlrohre (16 x 720 mm)
  • Holz für einen Stützbogen
  • Dachlatten für eine Lehre
  • Maurerkelle
  • Winkel
  • Wasserwaage

Und so wird’s gemacht

 

Die Größe Ihres Grills können Sie individuell gestalten. Wollen Sie einen höheren oder breiteren Grill bauen, als hier vorgeschlagen, planen Sie einfach mehr Material ein und passen Sie die Maße der einzelnen Teile entsprechend an.

 

Wenn Sie den Gartengrill mauern, beginnen Sie damit, eine der drei Mauern anhand einer Lehre mit Mörtel zu mauern. Berücksichtigen Sie dabei Stoß- und Lagerfugen von je 1 cm zwischen den einzelnen Steinen. Dazu ist es sehr hilfreich, wenn sie die Lehre senkrecht aufstellen und sie mit Markierungen für die Steinhöhen einschließlich der Fugen versehen. So können Sie sich, sobald Sie in die Höhe mauern, genau an die Lehre halten. Prüfen Sie zudem nach jeder Lage die Ausrichtung der Wände.

 

Jede zweite Lage sollten Sie mit einem halben Stein beginnen. Dazu kerben Sie den Stein an der gewünschten Bruchstelle mit einem Maurerhammer ein und teilen den Stein anschließend mit einem kräftigen Schlag.

 

Beim Mauern tragen Sie immer genügend Mörtel auf (ca. 5 cm dick) und verteilen ihn auf dem Ziegel. Drücken Sie den nächsten Ziegel in das Mörtelbett. Der Mörtel verteilt sich dann in der Fuge. Den herausquellenden Mörtel entfernen Sie einfach mit der Maurerkelle.

 

Wollen Sie Ihrem Grill einen Mauerbogen hinzufügen, nutzen Sie wieder eine Lehre. Damit die Vorlage zum Rest der Konstruktion passt, sollten Sie sie selbst bauen. Richten Sie jeden Stein mit Abstandshaltern auf der Lehre aus und füllen anschließend die Fugen mit dem Mörtel. In unserem Beispiel sollten Sie mit acht Kanalklinkern die richtige Breite und Höhe erreichen.

 

Wenn Sie vier Reihen der Wände errichtet haben, sollten Sie vier Eisenstangen als Bewehrungen einbauen, auf die dann eine weitere Schicht Steine gemauert wird. Sollte die Stangendicke die Fugenbreite übersteigen, drücken Sie die jeweiligen Enden in einem Schraubstock zusammen. Mauern Sie dann eine gerade Fläche über diese Stangen. Planen Sie für diese Reihe eine schmalere Fuge ein, damit die Steine vorne nicht bündig abschließen, wodurch Sie jedoch einen sehr ansprechenden Effekt erzielen.

 

Wenn Sie die gewünschte Höhe erreicht haben, positionieren Sie die Auflagen entsprechend der Größe des Grillrosts. Füllen Sie dazu die Fugen mit einer 1 cm breiten Fugenkelle gleichmäßig aus. Der Rost sollte an mindestens vier Stellen aufliegen. Sind die Auflagen angebracht, sollten Sie noch zwei weitere Reihen mauern, damit der Rost nicht ungeschützt und frei oben auf dem Grill liegt.

 

Der Kalkschleier, der sich bei den Mauerarbeiten gebildet hat, sollte mit einem speziellen Entferner beseitigt werden. Schützen Sie Ihre Hände dabei mit Handschuhen.

Weitere Informationen

 

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Produktempfehlung

Ceresit Hochflexibler Fugenmörtel

  • Flexibel an Wand und Boden
  • Optimale Haftung in der Fuge
  • Für elektrische Heizmatten und Fußbodenheizung geeignet
  • Frostbeständig und wasserfest
  • Für innen und außen
  • Farbtöne: grau, silbergrau

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