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Igelhaus bauen

Igelhaus bauen
© F.Heese / pixelio.de

Igelhaus bauen: Igel brauchen im Winter einen warmen Unterschlupf, um sicher ihren Winterschlaf halten zu können. Daher suchen sie sich in freier Wildbahn einen Laubhaufen, eine dichte Hecke oder einen Holzstapel, in dem sie sicher die kalte Jahreszeit verbringen können. Leider sind solche sicheren Igelquartiere selten geworden: Wer ein Herz für Igel hat, kann mit unserer Anleitung ein gemütliches und sicheres Igelhaus bauen, das sicher freudig von den stacheligen Gartengenossen angenommen wird. 

Was Sie benötigen

  • Ponal Wasserfest Holzleim
  • 2 x Siebdruckplatte 500 x 800 x 18 mm (Deckel und Boden)
  • 2 x Leimholz Fichte 472 x 400 x 14 mm (Seitenwäne)
  • 2 x Leimholz Fichte 800 x 400 x 14 mm (Vorder- und Rückwand)
  • 3 x Leimholz Fichte 400 x 250 x 14 mm (Trennwände)
  • 22 x Holzdübel 6 mm
  • 2 Scharniere 30 mm
  • 8 Schrauben 1,6 x 20
  • 6 mm-Holzbohrer
  • Zollstock
  • Stichsäge
  • Akkuschrauber

Und so wird's gemacht

Legen Sie zunächst eine der beiden Siebdruckplatten auf den Boden oder die Werkbank. Nehmen Sie nun den Zollstock und den Bleistift zur Hand und zeichnen Sie die Bohrpunkte für die Holzdübel von Seiten-,  Quer- und Trennwänden wie folgt vor: 

 

Stellen Sie die Vorderwand provisorisch auf die Bodenplatte und zeichnen Sie alle 20 cm einen Bohrpunkt mit einem schmalen Strich auf der Wand- und Bodenplatte zugleich an. So sind die beiden Bohrpunkte in jedem Fall identisch. Ausgehend von diesen beiden Strichen müssen die Bohrpunkte auf der schmalen Seite der Vorderwand und der Bodenplatte genau mittig gesetzt werden: Mit 4 mm Abstand nach oben und unten sitzt der Dübel später exakt zentriert. Messen Sie nun die Rückwand nach der gleichen Prozedur aus und zeichnen Sie die Bohrpunkte an. 

 

Bei den Seitenwänden, die mit drei Dübeln montiert werden, zeichnen Sie etwa alle 15 cm einen Strich und markieren anschließend mittig den Bohrpunkt wie für die Vorder- und Rückwand beschrieben.

 

Zeichnen Sie nun für die Trennwände im Igelhaus genau in der Mitte der Bodenplatte einen Strich von oben nach unten. Ausgehend von diesem Strich fügen Sie zwei weitere links und rechts im Abstand von 25 cm hinzu; dies markiert die beiden Kammern des Igelhauses. Nehmen Sie nun nacheinander alle Trennwände zur Hand und zeichnen Sie, jeweils mit 5 cm Abstand von oben und unten, wie zuvor beschrieben die Bohrpunkte für die 3 Trennwände an.

 

Bohren Sie nun alle Löcher mit dem 6 mm-Holzbohrer in die Holzbretter hinein. Achten Sie dabei darauf, die Bodenplatte nicht durchzubohren – maximal 13 mm Bohrtiefe!

Eingänge aussägen

In die Vorderwand des Igelhauses werden nun die Eingänge gesägt: Mit einem Abstand von einem Zentimeter jeweils zu den Seiten sägen Sie mit der Stichsäge zwei 14 x 14 cm große Quadrate aus der Vorderwand aus. Dies wird der Ein- und Ausgang für die Igel – sollten es zwei Wintergäste sein kommen sie sich so nicht in die Quere.

Dübeln und Verleimen

Stecken Sie nun in alle vorhandenen Dübellöcher auf der Bodenplatte, jeweils mit einem Tropfen Ponal Wasserfest versehen, die Dübel ein. Verbinden Sie anschließend die Dübel mit einem großzügigen Leimstreifen und setzen Sie dann die Vorder- und Rückwand, die Seiten- und die Trennwände mit etwas Nachdruck auf den Dübeln auf. Nach etwa 15 Minuten können Sie weiterarbeiten – mit dem Deckel und der Innenausstattung des Igelhauses.

Igel lieben es sauber und sie haben es gerne etwas wohnlich: Legen Sie daher das komplette Haus mit einer Schicht Zeitungspapier aus und füllen Sie zwei gute Handvoll Zeitungspapierschnipsel in jede der beiden Schlafkammern. So haben es die Igel gemütlich.

 

Den Deckel legen Sie nun einfach auf den Unterbau auf; anschließend schrauben Sie die Scharniere hinten mit jeweils 10 cm Abstand zu den Seiten fest – fertig. Nun kann der Winter für die Igel kommen.

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