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Vogelhaus Bauanleitung

Wenn es im Frühling wieder anfängt zu zwitschern, wissen Sie, dass die Vogelwelt nach Mitteleuropa zurückkehrt. Begrüßen Sie unsere gefiederten Freunde mit einem ganz besonderen Geschenk: einem neuen Nistkasten. Ein solches Vogelhäuschen braucht nur wenige Arbeitsschritte und ist im Handumdrehen selbst gebaut.

 

Unsere Vogelhaus-Bauanleitung wird Sie schnell und einfach durch das Projekt führen.

Was Sie benötigen

Baumaterial

Anzahl Bezeichnung Maße in mm Material
1 Boden 165 x 122 Fichte, 18 mm dick
2 Seitenwände 250 x 122 Fichte, 18 mm dick
2 Halteleisten 120 lang Fichte, 20 x 20 mm
2 Vorder- und Rückwand 350 x 200 Fichte, 18 mm dick
2 Dachhälften 170 x 200 Fichte, 10 mm dick
1 Dachdeckung 200 x 200 Rinde/Dachpappe

Basismaterial

Fluglochdurchmesser der Vogelarten

Alle Angaben sind Mindestwerte. Das Einflugloch kann einen Durchmesser von bis zu 50 mm haben, so wie im Bauplan vorgeschlagen.

Vogelart Durchmesser
Buntspecht 35 mm
Star 35 mm
Wendehals 35 mm
Rotschwanz 34 mm
Fliegenschnäpper 34 mm
Trauerschnäpper 34 mm
Sperling 34 mm
Kohlmeise 34 mm
Haubenmeise 27 mm
Sumpfmeise 27 mm
Blaumeise 27 mm
Schwarzmeise 27 mm

Und so wird’s gemacht

Vogelhäuschen Bauanleitung
(Zum Vergrößern, bitte klicken!)

  

Schneiden Sie zunächst alle Bauteile des Vogelhauses nach der Skizze und der Materialliste zu. Dann leimen und nageln Sie die Halteleisten auf. Im nächsten Schritt werden die Boden- und Giebelwände gemäß der Vogelhaus-Bauanleitung zusammengebaut. Benutzen Sie dafür Ponal Holzleim Wasserfest. Dieser Leim ist für Anwendungen im Außenbereich geeignet und enthält keine Lösungsmittel. Für den besseren Halt sollte die Verbindung zusätzlich durch ein paar Nägel stabilisiert werden.

 

Schrauben Sie den Boden so an, dass Sie ihn zur Reinigung des Vogelhauses leicht herausnehmen können. Die Dachhälften werden ebenfalls mit Ponal Holzleim Wasserfest aufgeleimt und angenagelt.

 

Zum Schluss wird das Dach noch mit Rinde oder Dachpappe wetterbeständig gemacht. Nageln Sie dazu die Deckung auf die Dachplatten. Fertig ist das Vogelhäuschen, in dem unsere gefiederten Freunde Schutz und Sicherheit finden.

 

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Elke (Henkelhaus-Team), 15-08-13 10:58:
Hallo,

ohne Loch- oder Topfbohrer wird es schwer. Sie haben zum einen die Möglichkeit, Kiefern- oder Fichtenholz mit einem großen Astloch zu verwenden und den Ast herauszudrücken. Zum anderen haben Sie die Möglichkeit des quadratischen Einfluglochs, indem Sie mit einem kleinen Holzbohrer die Ecken vorbohren und mit einer Stichsäge die quadratische Öffnung erstellen. Wenn es dann trotzdem rund werden soll: rund feilen.

Viele Grüße!
Vitalgebäck, 14-08-13 22:46:
Wie bekomme ich am besten das Einflugloch in das holz.Bin leider nicht im besitz eines topfborers.
Ria Meise, 19-01-12 06:48:
Einfach gut. Auch für eine Frau ganz leicht zu machen. DANKE
Markus (Henkelhaus-Team), 03-01-12 16:33:
Hallo Stefan,

genau genommen haben Sie Recht. Ein Nistkasten ist eine Nisthilfe und als Vogelhäuschen bezeichnet man eine Futterstelle. Wir haben in dem Artikel „Vogelhaus“ als Überbegriff verwendet.

Viele Grüße!
Stefan, 23-12-11 11:39:
Das ist kein Vogelhaus sondern ein Nistkasten ! Als Vogelhaus bezeichnet man im allgemeinen ein Futterhaus für Vögel!
Fritz, 17-09-11 21:40:
Einfach ein paar Nägel mehr spart den Leim und ist sicherer ...
Markus (Henkelhaus-Team), 15-11-10 17:33:
Hallo Jo,

vielen Dank für Ihren Kommentar!

Vorab gesagt: Sie haben Recht. Lärchenholz ist widerstandsfähiger und für außen besser geeignet, aber leider auch teurer.
Auch ist ein D4 Leim besser für außen geeignet als ein D3 Leim. Dieser ist
aber ebenfalls teurer und nicht ganz so einfach zu verarbeiten.

Wir hatten bei der Anleitung vor allem auch jüngere und weniger erfahrene Anwender im Blick bzw. Heimwerker, die nur ein
kleines Budget zur Verfügung haben. Ein nach dieser Anleitung gebautes Vogelhaus hätte unseres Erachtens nach eine
Lebenserwartung von ca. 3 Jahren. Mit einer entsprechenden Schutzbeschichtung auch länger (aber bitte nur außen).
Im Inneren sollte keine Beschichtung aufgebracht werden, da diese zwar das
Holz schützt, aber im Zweifelsfall schlecht für die Gesundheit der Tiere wäre.

Hier eine kurze Erklärung für andere Henkelhaus-Leser, was hier gemeint ist:

Holzverklebungen im Außenbereich erfordern (vor allem bei größeren
Objekten) eine genaue Planung, Konstruktion und Ausführung.
Besonders zu beachten sind dabei die Anforderungen des sogenannten
konstruktiven Holzschutzes, d.h. beispielsweise, dass die Konstruktion so ausgeführt werden muss, dass sich nirgendwo Wasser sammeln kann. Auch müssen die Leimfugen unbedingt durch einen angemessenen Oberflächenschutz vor der direkten Bewitterung geschützt werden.

Klebstoffe für nichttragende Bauteile zur Verbindung von Holz und
Holzwerkstoffen werden nach der DIN EN 204 in 4 Klassen (D1, D2, D3, D4)
eingestuft.
Für die Verbindung von Holz und Holzwerkstoffen im bewitterten Außenbereich
sollten in der Regel Klebstoffe der Beanspruchungsgruppe D4 (höchste
Beständigkeit) eingesetzt werden.

Die Beanspruchungsgruppe beschreibt folgende Anwendungsbereiche:
D1 – Innenbereich, trocken
D2 – Innenbereich mit kurzzeitiger Feuchtebelastung (Ponal Express, Ponal
Classic)
D3 – Innenbereich mit häufiger Feuchte Belastung/Außenbereich nicht der
Bewitterung ausgesetzt (Ponal wasserfest, ehem. Ponal Super 3).
D4 – Innenbereich mit häufiger langanhaltender Einwirkung von abfließendem Wasser oder Kondenswasser/Außenbereich, der Witterung ausgesetzt, jedoch mit angemessenem Oberflächenschutz.

Für die Verleimung im Außenbereich sind daher folgende Produkte zu empfehlen:

Ponal Konstruktion PUR-Kleber: standfester 1K PU-Klebstoff

Ponal Reparatur PUR-Spachtel: standfester 2K PU-Klebstoff

Ponal Wasserfest + Ponal D4-Härter: Weißleim + Polyisocyanat

Viele Grüße
Jo, 12-11-10 16:40:
Der Bauplan ist ok, aber ich würde 2 Dinge abändern!
1. Lärchenholz(besser für draußen) anstatt Fichte

2. D4 PU Leim, anstatt D3 Leim.
Dieser ist dauerhaft Witterungsbeständig.

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