Ponal Classic Holzleim
- Holz- und Bastelleim
- Sehr hohe Verleimungsfestigkeit
- Lösemittelfrei, frischer Leim mit Wasser entfernbar
- Trocknet transparent

Der Küchenplaner nennt sie fachmännisch „Auszüge“ und meint damit doch „nur“ Schubladen. Davon hat normalerweise jede Küche genug, und praktischerweise sind sie immer in der Nähe der Kochstelle oder bei der Hauptarbeitsfläche platziert, um die Wege bis zum Löffel oder Messer so kurz wie möglich zu halten.
Was aber, wenn nach einem Umzug die Küchenmöbel anders gestellt werden müssen und der Schrank mit den Schubladen jetzt plötzlich ganz am anderen Ende steht? Hier zeigen wir dem Sparfuchs, wie mit einfachen Mitteln eine Küchenschublade in einen bestehenden 30 cm breiten Unterschrank eingebaut werden kann. Natürlich darf’s auch eine mehr sein.
| Anzahl | Bezeichnung | Maße in mm | Material |
|---|---|---|---|
| 1 | Boden | 214 x 500 | Kiefer, 18 mm dick |
| 2 | Seiten | 100 x 500 | Kiefer, 18 mm dick |
| 2 | Bretter für Front/Rückseite | 100 x 250 | Kiefer, 18 mm dick |
Zunächst werden die 5 Kiefernbretter maßgenau mit der Handkreissäge zugeschnitten. Fehlt an der Maschine ein Anschlag, kann man sich mit Anschlagleisten aus Holz behelfen, die einfach entlang den Schnittlinen (+ Versatz!) angenagelt werden. So erhält man beim Sägen exakte Schnitte.
Als nächsten wird beim Frontbrett die Rundung angezeichnet. Die Rundung kann man zwar gemäß der Zeichung mit einem Zirkel anreißen, einfacher geht’s aber mit einer Schablone. Das kann ein x-beliebiger kreisförmiger Haushaltsgegenstand sein, etwa eine große Konservendose oder eine Untertasse.
Der angezeichnete Ausschnitt wird anschließend mit der Stichsäge ausgeschnitten. Rundungen sind ohne Anschlag nicht ganz einfach zu sägen. Hier ist also besondere Sorgfalt gefragt.
Als nächstes werden die Bohrungen für die Dübel und Holzschrauben gesetzt. Die Maße sind in der Zeichnung zu finden.
Damit man bei den Dübellöchern nicht zu tief oder gar durchbohrt, klebt man entsprechend der Bohrtiefe um den Bohrer ein Klebeband als Tiefenmarkierung.
Vor dem Zusammensetzen werden alle Holzteile mit Schleifpapier glattgeschliffen. Wer es ganz glatt mag, fängt mit einem gröberen Schleifpapier (80er) an und erledigt das Finish mit einem feineren (140er Korn).
Jetzt werden zuerst Boden und Seitenteile miteinander verschraubt. Danach kommen Front- und Rückseite an die Reihe, die mit Ponal classic Holzleim und den Dübeln zusammengeleimt werden. Nun den entstandenen Rahmen mit 2 Leimzwingen für etwa 30 Minuten fixieren und pressen. Damit verschwinden auch letzte kleine Spalten. Wer keine Leimzwingen hat, kann sich auch mit einem starken Klebeband behelfen.
Die Verleimung ist nach einer halben Stunde schon gut belastbar, so dass die Leimzwingen entfernt werden können. Dann kann man die Schublade mit einem Holzlack nach Wahl streichen. So ist sie vor Feuchtigkeit geschützt und lässt sich auch gut reinigen.

Zum Schluss wird der Schubkastenauszug in den Küchenschrank montiert und an die Schublade angeschraubt.

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