Pattex Spezialkleber Modellbau
- Für Kunststoffmodellbau
- Wasserfest
- Hochfest, härtet glasklar aus
- Mit Mikrodosiernadel: Sparsam - punktgenau - ideal für schwer zugängliche Stellen

Die Streben sind nun fertig: Für den weiteren Zusammenbau ist es nun sinnvoll, wenn das Modell in Baugruppen lackiert und mit Decals versehen wird. Dann sind Verspannung und Endmontage an der Reihe.
Die unteren Tragflächen werden mit dem Rumpf verklebt. Es folgen die kleinen, vom Rumpf zu den unteren Flügeln laufenden Streben, welche auch die richtige Rumpf Flügel-Stellung garantieren. Der erste Außenanstrich von Flügeln, Rumpf und Leitwerk ist der hellste Farbton. Dann folgt der erste Farbton des Oberseitenanstrichs in dunklem Schiefergrau.
Die Tarngrenzen auf diesem mit weichem Bleistift vorzeichnen, so kann man zügig den letzten, dunkelsten Tarnanstrich auftragen, ohne ständig in die Anleitung zu schauen. Das gezeigte Modell wurde mit dem Pinsel lackiert, die Verspannung entstand aus gezogenen schwarzen Gießästen.
Hinweis: Alle Bilder dieser Anleitung können Sie mit einem Klick vergrößern.
Im ersten Teil unserer Serie erfahren Sie, wie Sie die Tragflächen verfeinern können, im dritten Teil erhalten Sie alle Informationen um ein originalgetreues Cockpit bauen zu können.
Tarnanstrich aufmalen: Die unteren Flügel trugen hellere Tarnfarben, da sie im Schatten der oberen Tragflächen liegen. Diese typisch britische Tarnung heißt „Shadow Shading“.
Einkleben der Streben in die unteren Tragflächen, die Griffe des Klappmechanismus wurden durch Aufkleben kurzer geschliffener Gießäste dargestellt.
Etwa 20 Minuten nach dem Kleben der Streben vorsichtig die obere Fläche aufsetzen. Die Schlitze in der oberen Tragfläche sorgen für die richtige Positionierung.
Das Modell umgedreht auf einem weichen Tuch ablegen, um Kratzer oder Polierstellen am Oberseitenanstrich zu vermeiden. Die Klebenähte dann mit Sekundenkleber nachkleben.
Beim Ankleben von Höhen- und Seitenleitwerk genau von vorn überprüfen, ob alles im richtigen Winkel zueinander steht. Nützlich dabei ist ein Geodreieck vor hellem Hintergrund.
Es folgt die Verspannung mit gezogenen Gießästen. Dabei zuerst die kurzen „Drähte“ auf Länge schneiden, probeweise anhalten, und (wenn sie passen) verkleben.
Falls möglich sollte mit einem Zirkel die Länge der benötigten Spannkabel am Modell abgegriffen werden. Den Zirkel dann neben den gezogenen Gießast halten und diesen mit dem Cutter zuschneiden.
Die Länge nochmals trocken, also ohne Klebstoff am Gießast überprüfen! Spannkabel saßen meist nicht direkt an den Streben, zumindest nicht ihr sichtbarer Teil.
Zum Kleben den zugeschnittenen Gießast in eine Lache Pattex Spezialkleber Modellbau tupfen. Der Klebstoff weicht den Ast etwas auf. Dieser hat am Flügel dann eine etwas größere Klebefläche.
Gießast auf einer Seite kleben, dann durch Drehen des Modells den Ast in die richtige Richtung „hängen“ lassen und dort festkleben. Klebestellen mit Farbe übertupfen.
Ist der gezogene Gießast trotz Anprobe zu lang bemessen, so kann man ihn auch mit einer Nagelschere noch etwas kürzen. Für das Verspannen sollte man sich Zeit lassen!
Nach der Verspannung kommt die Endmontage kleiner Teile, die vorher beim Hantieren nur gestört hätten, an die Reihe. Jetzt werden die fehlenden Details ergänzt.
Spannkabel, die nach dem Ankleben nicht stramm sitzen, werden durch Hitze gestrafft. Dazu einen heißen Schraubendreher vorsichtig in die Nähe des Kabels halten. Dies bedarf etwas Übung.
So sitzen die Zylinder des Sternmotors. Dazu Zapfen hinter dem Motor abschneiden. Die horizontalen Stangen unter der oberen Tragfläche sind die Torpedopeilmarkierungen – im Einsatz früher sehr wichtig.
Im nächsten Teil erfahren Sie alles, um ein originalgetreues Cockpit zu bauen.
Dieser Beitrag ist mit freundlicher Unterstützung des Magazins ModellFan entstanden.
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