Pattex Spezialkleber Modellbau
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Am Beispiel der eleganten MiG-3 in Wintertarnung lassen sich einige klassische Modellbauthemen gut darstellen:
Wichtig beim Abtrennen der Fotoätzteile ist ein scharfes Messer oder eine spezielle Trennzange für Ätzteile. Manche Modellbauer verwenden sogar Stecheisen. Das zu trennende Teil immer mit einer Hand gegen Wegspringen sichern! Kleben kann man die Metallteile mit Sekundenkleber, lackieren mit allen handelsüblichen Modellbaufarben. Der Bausatz der MiG-3 bietet für Anfänger recht einfache Metallteile, da Ätzteile und Stäbe nur gesteckt und dann geklebt werden. Kein Teil muss in Form geknickt oder gar gerundet werden.
Auf den fabrikneuen Anstrich der MiG 3 gehen wir in unserem Artikel MiG 3 - Modell lackieren ein.
Alle Bilder in dieser Anleitung lassen sich per Klick vergrößern.

Durch einen Entwurfswettbewerb von 1938 für einen Höhenabfangjäger entstand die MiG-1, deren Flugeigenschaften jedoch sehr mäßig blieben. Die daraufhin entwickelte MiG-3 hatte eine stärkere V-Stellung der Flügel für mehr Richtungsstabilität, einen Rückenpanzer für den Piloten und eine größere Reichweite.
Der AM-35A-Motor war ein für Höhen über 5.000 Meter optimierter Antrieb. In niedriger Höhe war die MiG-3 aber nicht schnell und steigfreudig genug und erlitt deshalb hohe Verluste durch den deutschen Gegner. 1941 endete die Produktion nach 3.120 Stück. Ein Nachbau steht heute im Luftfahrtmuseum Monino (Bild)
Solche Auswurfmarken entstehen bei der Herstellung des Bausatzes teilweise durch die Stifte, welche den noch heißen Spritzling aus der Gussform aus Stahl schieben.
An sichtbaren Stellen die Auswurfmarken wegschaben/-schleifen, bei sehr tiefen Marken die Vertiefung mit Spachtel auffüllen oder Plastikplättchen einkleben.
Cockpitdetails betonen: Instrumente schwarz streichen, Anstrich trocknen lassen, dann fast trockene, hellere Farbe bürstend mit einem Pinsel trockenmalen (drybrushen).
Im Sitz fehlt ein Schlitz! Diesen einfach mit einem Bleistift anzeichnen und mit einem spitzen Messer, alternativ mit kleinen Bohrern und Feilen, herausarbeiten.
Gurte aus der Metallfolie einer Weinflasche schneiden und bemalen bis auf die Gurtschlösser (bleiben Metallfarben). Auch aus Papier/Klebeband kann man Gurte fertigen.
Das Cockpit vor der Montage. Erst das Instrumentenbrett in Schwarzgrau, dann die Instrumente in Seidenmatt-Schwarz bemalen, es folgte ein Drybrushing mit Weiß.
Für gerade Farbgrenzen ist auch eine Ziehfeder aus einem Zirkelkasten nützlich. Die Farbe zwischen die Schenkel der Feder geben und an die Spitze laufen lassen.
Fotoätzteile mit einem Messer abtrennen, aber nicht so! Das Teil immer beim Abtrennen mittels Finger oder Zahn stocher gegen versehentliches Wegspringen sichern.
Für Fotoätzteile Sekundenkleber auf eine Palette träufeln und mittels Zahnstocher an die Klebestelle geben. Vorsicht, nicht an später bewegliche Teile fließen lassen!
Das vormontierte, bereits an den Klebenähten glatt geschliffene und weiß vorgestrichene Seitenruder mit Sekundenkleber an der Seitenflosse verkleben.
Da es bei den weiteren Arbeiten am Modell leicht brechen kann, wird das Spornrad entgegen der Bauanleitung noch nicht eingeklebt, sondern erst ganz zum Schluss.
Vor allem bei den Ruderscharnieren sind Passproben und eine Fixierung zum Beispiel mit Wäscheklammern vor dem Kleben mit Sekundenkleber sehr zu empfehlen.
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