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Modellauto bauen

Fertiges Modellauto

Modellautos, egal ob es ein Ferrari, ein Porsche, ein alter VW Käfer oder aber ein Ford Mustang ist, sind tolle Hingucker für jede Vitrine und gehören in die Sammlung vieler Modellbau-Liebhaber. Das Hobby „Modellbau“ erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Darum haben wir im Henkelhaus in Zusammenarbeit mit dem Magazin ModellFan eine Anleitung zum Bau eines Modellautos verfasst. Unabhängig davon, ob sie Einsteiger oder Profi sind, bietet Ihnen dieser Beitrag wertvolle Tipps für den Modellauto-Bau.

Was Sie benötigen

  • Pattex Spezialkleber Modellbau
  • Pritt ON&OFF Multi Fix
  • Modellbausatz Auto
  • Sandpapier (etwa Korn 400)
  • Wäscheklammern
  • Leerer Joghurtbecher
  • Feile
  • Farbe oder Lack in Schwarz, Silber und der Farbe Ihres Autos
  • Feiner Pinsel
  • Alter Pinsel
  • Zahnbürste
  • Ein spiritusgetränktes Tuch
  • Lineal
  • Schwarzer Permanentfilzstift
  • Silberfarbener Stift
  • Cuttermesser

Und so wird's gemacht

Modellteile anschleifen

Ein Modellauto können sowohl geschickte Anfänger als auch Modellbau-Liebhaber und eingefleischte Profis bauen. Als erstes müssen dazu die Nähte Ihres Modellautos, unabhängig davon welches Modell es ist, mit feinem Sandpapier (etwa Korn 400) gut abgeschliffen werden. Wischen Sie den Staub mit einer Zahnbürste und einem spiritusgetränkten Tuch gründlich ab. Spülen Sie anschließend die versäuberten Teile mit Wasser ab. Dadurch wird zugleich die statische Aufladung vermieden.

Modellauto bemalen

Jetzt können Sie beginnen, die Karosserie zu airbrushen. Dazu haben wir zwei nützliche Tipps: Kleben Sie die Teile dazu entweder auf einen Joghurtbecher oder halten Sie sie mit Klammern, geeignet sind handelsübliche Wäscheklammern. Der Joghurtbecher gibt sicheren Halt beim Sprühen der Karosserie. Kleben Sie das Chassis mit den Pritt Multifix Haftpunkten On&Off auf den Joghurtbecher. So lässt es sich wieder leicht lösen, wenn die Farbe trocken ist.

 

Modellauto bemalen

Der Motor

Während der Trocknungszeit können Sie sich dem Motor Ihres Modells widmen. Der Motor ist beim fertigen Modell meist gut zu sehen. Alle Teile sollten deshalb ruhig und gründlich entgratet werden. Enge Stellen sind nur mit Schleifpapier zu erreichen.

 

Wenn Sie alle Einzelteile gelöst haben, können Sie nun den Motorblock kleben, verschleifen und in schwarz bzw. die Details ggf. metallfarben bemalen. Zum Verkleben empfehlen wir den Modellbau Plastik Spezialkleber der Marke Pattex. Dieser enthält eine spezielle Dosiernadel, die ein einfaches und präzises Verkleben ermöglicht.

 

Nachdem nun auch die Farbe der Karosserie getrocknet ist, können Sie diese ggf. von Innen bemalen. Die Trocknungszeit bei Emaillefarben beträgt dabei etwa 12 Stunden.

Der Motor
Schriftzug

Der Schriftzug

Möchten Sie einen Relief-Schriftzug auf Ihr Modellauto anbringen, so müssen Sie zunächst die Schriftzüge glatt schleifen, die Decals bzw. Abziehbilder aufkleben, mit einem feinem Pinsel oder Fineliner nachziehen und anschließend mit einem alten Pinsel und einem silberfarbenen Stift drybrushen.

Die Heckscheibe

Die Heckscheibe

Wichtig sind saubere Farbgrenzen. Am besten ziehen Sie dazu mit einem schwarzen Permanentfilzstift am Lineal entlang dünne Linien. Anschließend werden diese Linien mit Schwarz lichtdicht ausgepinselt.

Das Modellauto zusammenbauen

Modellauto zusammenbauen

Ganz wichtig bei diesem Schritt ist, dass der Motorrahmen genauestens ausgerichtet, geklebt und ggf. mit Gummis fixiert ist, da sonst die Karosserie unter Umständen nicht passt und der Motor schief sitzt.

 

 

 

Zum Zusammenbau muss nun die Farbe an Klebestellen, wie den Kanten der Türschalen, gründlich entfernt werden, da Klebstoff auf Farbe nicht gut hält. Sichern Sie die Verbindung beim Trocknen mit Wäscheklammern.

Sitze, vordere Radkästen und Armaturenbrett werden zuletzt auf das Chassis geklebt. So bleibt für die teilweise Kraft verlangende Endmontage genug Bewegungsspielraum.

Endmontage des Modellautos

 

Jetzt ist Ihr Modellauto mit Sicherheit ein echter Hingucker in jeder Vitrine. Viel Spaß damit!

Dieser Beitrag ist mit freundlicher Unterstützung des Magazins ModellFan entstanden.

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