Ponal Express Holzleim
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Modelle gezielt von außen oder innen auch elektrisch zu beleuchten, ist eine weitere Möglichkeit, um sie in einer Shadowbox wirksam zu präsentieren. Die folgenden Bilder zeigen einige so in Szene gesetzte Modelle als Beispiel für den Nachbau und Anregung für eigene Bauprojekte.
Um Modelle in einer Shadowbox zu zeigen, genügt ein innen schwarzer Karton oder Kasten, in welchem das Modell nur von der offenen Seite her Licht bekommt. Der schwarze Hintergrund kann einen Abend- oder Nachthimmel darstellen. Mit kleinen Löchern im Karton, durch die von hinten etwas Licht fällt, erhält man einen „Sternenhimmel“. Da die Modelle heller als der Hintergrund sind, heben sie sich deutlich von ihm ab.
Diese Wirkung kann durch eine elektrische Beleuchtung der Modelle noch gesteigert werden. Das Streiflicht einer Lampe von der Seite her in die Box hinein ist eine Möglichkeit, dabei zeigen sich interessante Schlagschatten auf dem Modell. Bei zu hellem Licht entstehen aber meist auch Schatten auf dem Hintergrund und Streulicht, durch welches der dunkle Hintergrund deutlich heller erscheint. Sinnvoll ist es daher, vor dem Bau immer Versuche mit der Beleuchtung anzustellen, um die richtige Größe der Box zu ermitteln. Für kleinere Modelle empfehlen wir unseren Artikel "Shadowbox bauen: Kleine Shadowbox für Flugmodelle"
Alle Bilder in dieser Anleitung lassen sich per Klick vergrößern.
Für kleinere Modelle:
Für Großmodelle und Dioramen zusätzlich:
Das Geisterschiff, mit Nachtleuchtfarbe gestrichen, leuchtet im Dunkeln einige Zeit. Einen gewölbten DIN A3-Karton mit „Sternenlöchern“ dahinter stellen und die gruselige Wirkung wird noch verstärkt. Der gewölbte Karton vor einer schwachen Lampe im dunklen Zimmer reicht in diesem Fall als Shadowbox aus.
Das Space Shuttle hat vier eingebaute Lampen im Sockel, die bei normaler Zimmerbeleuchtung aber zu schwach sind, um es anzustrahlen.
Auch hier erhöht sich die Wirkung der Eigenbeleuchtung des Modells schon durch einen gewölbten schwarzen Karton, der den Eindruck des Nachthimmels erzeugt.
Einen weiteren Karton mit kleiner Sichtöffnung vorn vor das Modell gesetzt, ergibt einen oben offenen Guckkasten. In der Draufsicht sieht dieser aus wie ein „D“.
Jürgen Petersen hat einen richtigen, geschlossenen Guckkasten gebaut, um die dramatische Szene des Unterganges der TITANIC mit Modellen nachzustellen.
Der Rumpf wurde passend zum Untergang zersägt, innen schwarz gestrichen und mit elektrischer Beleuchtung versehen. Die Fenster und Bullaugen sind aufgebohrt.
Das Rettungsboot aus dem RC-Schiffszubehör ist etwa 1:100 und sorgt für die perspektivische Verkürzung, wenn man durch die Guckkastenöffnung schaut. Das „Wasser“ entstand aus glänzendem Karton, denn die See war zur Zeit des Unterganges völlig ruhig. Das Eis stellte Jürgen Petersen einfach mit Styropor dar.
Durch den Einsatz verschiedener Maßstäbe lässt sich in Shadowboxen eine beeindruckende perspektivische Wirkung erzielen: Das Bild zeigt den Probeaufbau zweier Me 262-Düsenjäger im Maßstab 1:72 und 1:144. Durch das kleinere, hintere Modell entsteht der Eindruck einer größeren Entfernung. 30 cm hinter den Modellen befindet sich eine schwarze Box, die Beleuchtung kommt von links.
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