Holzleime (auch Weißleime genannt) sind Klebstoffe, die zur dauerhaft festen Verbindung von Holz und Holzwerkstoffen gedacht sind. Holzleime kommen meist bei der Verarbeitung von Möbelstücken zum Einsatz, um eine hohe Stabilität und Haltbarkeit der Verbindungen zu gewährleisten. Ein Lösen der Verbindung ist daher nicht vorgesehen.
Deshalb fällt es bei einem Umzug oder einer Reparatur schwer, damit verleimte Möbelstücke zu demontieren, ohne sie zu beschädigen.
Das Lösen von Holzleimen ist grundsätzlich schwierig, da
Trotzdem möchten wir Ihnen hier zwei Möglichkeiten zeigen, wie Sie Holzleim lösen können. Eine Garantie fürs schadenfreie Gelingen können wir dabei jedoch nicht übernehmen. Daher raten wir Ihnen dringend dazu, ein paar Vorversuche durchzuführen, um eine mögliche Beeinträchtigung des Untergrundes schon vorher abschätzen zu können.
1. Methode: Anquellen der Leimschicht
Falls die ersten Vorversuche erfolgreich waren, sollte die Leimstelle ein bis zwei Stunden mit einem feuchten Tuch umwickelt werden. So kann der Klebstoff anquellen. Der Holzleim wird nach einiger Zeit wieder weiß und etwas weicher und lässt sich mit einem Messer oder Spachtel vorsichtig lösen. Je nach Schichtstärke und Beschaffenheit des Möbelstücks muss die Einweichzeit unter Umständen verlängert werden.
2. Methode: Holzleim mit Wärme lösen
Dazu erwärmt man den Holzleim auf mindestens 70 °C. Dadurch wird der Holzleim wieder weich, und die verklebten Teile können vorsichtig gelöst werden. Dies ist zum Beispiel mit einem Heißluftgebläse oder mit einem Haartrockner möglich.
Diese Themen könnten Sie ebenso interessieren:
Oder gelangen Sie zurück zur Übersicht
Kommentar hinzufügen