Diese Seite drucken  Diese Seite bewerten Diese Seite kommentieren

Wäschetruhe aus Holz bauen

Eine Wäschetruhe besteht zumeist aus einem Geflecht. Allerdings nutzen sich solche Wäscheboxen relativ schnell ab, weil das Geflecht einreißt, splittert oder gar bricht. Eine deutlich stabilere Variante stellt eine Wäschetruhe komplett aus Holz dar. Der besondere Clou an einer solchen Wäschebox ist deren Robustheit und ihre Beweglichkeit durch Rollen. Und die Wäschetruhe, die Sie mit unserer Anleitung bauen können, kommt fast vollständig ohne Schrauben und Nägel aus. Dadurch wirkt es so als sei die Wäschebox aus einem einzigen Stück Holz gefertigt.

Was Sie benötigen

Materialliste Wäschetruhe    
2 x Seiten Furnier Sperrholz 74,0 x 32,0 x 2,0 cm
1 x Boden Furnier Sperrholz 36,0 x 28,0 x 2,0 cm
14 x Rückwand Furnier Sperrholz 36,0 x 4,0 x 2,0 cm
14 x Front Furnier Sperrholz 36,0 x 4,0 x 2,0 cm
1 x Leiste Furnier Sperrholz 40,0 x 4,0 x 2,0 cm
1 x Klappe Furnier Sperrholz 40,0 x 4,0 x 2,0 cm
1 x Klavierband Furnier Sperrholz 40 cm lang

Und so wird's gemacht

Wenn Sie einige Holzteile aus Cedernholz fertigen oder zugeschnitten kaufen, erzielen Sie einen besonderen Effekt: Motten meiden Textilien, die mit Cedernholz gelagert werden und das Holz weist einen besonders angenehmen Duft auf. Schneiden Sie alle Teile den Angaben entsprechend zurecht oder lassen Sie schneiden. Die Latten für die Rückwand sowie für die Front bestehen deshalb aus so vielen einzelnen Balken, weil das Innere der Wäschetruhe mit Luft versorgt werden muss. Ansonsten würde Ihre Wäsche bei längerer Lagerung bald schon unangenehm riechen.

Als nächstes erfolgt der aufwendigste Teil beim Bau der Wäschebox aus Holz. Sie müssen alle Teile miteinander verleimen. Nutzen Sie dazu den Ponal Konstruktion PUR Kleber. Die Klebefläche muss saugfähig sein. Klebereste sollten wiederum sofort mit Lösemittel entfernt werden, bevor der Kleber eingetrocknet ist. Ansonsten lässt er sich nur noch mechanisch entfernen. Verbinden Sie mit dessen Hilfe Boden, Seitenteile sowie Rückwand, Front und die Leiste, an die später das Klavierband geschraubt wird, um den Deckel befestigen zu können.

 

Achten Sie bei den Latten für Vorder- und Rückseite darauf, diese nicht aneinander zu leimen, sondern lassen immer einen kleinen Abstand zwischen den Latten. Auf diese Weise entstehen automatisch die unerlässlichen Lüftungsschlitze. Sorgen Sie mit Schraubzwingen dafür, dass genügend Druck auf den Leim ausgeübt wird, sodass dieser seine maximale Stärke erreicht. Vergessen Sie dabei nicht die Unterlegscheiben, um keine Druckstellen auf dem Holz zu hinterlassen. Der Leim sollte 60 bis 90 Minuten unter Druck trocknen.

Währenddessen können Sie die Klappe vorbereiten. Schneiden Sie ein Loch mit einem Durchmesser von 80 mm in den Deckel hinein. Sobald der Leim getrocknet ist und Sie die Schraubzwingen entfernt haben, schrauben Sie das Klavierband auf die dafür vorgesehene Leiste. Verbinden Sie dieses anschließend mit dem vorbereiteten Deckel. Zum Schluss können Sie noch Rollen unter der Wäschebox anbringen, damit sich diese einfacher transportieren lässt. 

 

Sie interessieren sich für das Thema Badmöbel selber bauen?

Dann könnten folgende Themen ebenfalls von Interesse für Sie sein:

 

 

Oder gelangen Sie zurück zur Übersicht:

 

Produktempfehlung

Ponal Konstruktions PUR-Kleber

  • Superstarke Klebkraft
  • Nicht tropfend
  • Wasserfest nach DIN EN 204 D4
  • Für innen und außen

Wir würden uns freuen, wenn Sie diese Seite bewerten möchten:

Übermittlung Ihrer Stimme...
Bewertungen: 3.0 von 5. 1 Stimme(n).
Klicken Sie auf den Bewertungsbalken, um diesen Artikel zu bewerten.

keine Kommentare vorhanden

Kommentar hinzufügen



Hinweis: Ihre E-Mail-Adresse wird anderen Nutzern nicht angezeigt





Bitte beachten Sie unsere Hinweise zu Kommentaren im Henkelhaus!

Die Felder, die mit einem Stern (*) markiert sind, müssen ausgefüllt werden!