
Manche Holzarten enthalten sehr viel Gerbsäure. Kommt das Holz während der Verleimung zusätzlich mit Eisenpartikeln in Kontakt, reagieren diese Eisenpartikel mit dem im Leim enthaltenen Wasser und der Gerbsäure, und es entstehen meist punktförmige schwarze oder blaue Verfärbungen.
Häufig kommt dieses Phänomen bei Eiche vor, aber auch Kirschbaum oder Nussbaum, vor allem die amerikanische Kirsche, sind für diese Reaktion bekannt. Buche und Birke sind seltener, Birnbaum noch weniger betroffen.
Um diesen Verfärbungen vorzubeugen, sollte man eisenfreie Werkzeuge für den Leimauftrag benutzen, etwa einen Kunststoffleimkamm. In der Praxis ist es schon vorgekommen, dass eisenhaltiger Schleifstaub, zum Beispiel vom Anschleifen der Stechbeitel, oder eisenhaltiges Wasser Auslöser dieser unliebsamen Verfärbungen waren.
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