Holzverklebungen im Außenbereich erfordern, vor allem bei größeren Objekten, eine genaue Planung, eine geeignete Konstruktion und eine sorgfältige Ausführung.
Besonders zu beachten sind dabei die Anforderungen des sogenannten konstruktiven Holzschutzes. Dabei muss beispielsweise die Konstruktion so ausgeführt werden, dass sich nirgendwo Wasser sammeln kann. Außerdem müssen die Leimfugen unbedingt durch einen angemessenen Oberflächenschutz vor der direkten Bewitterung geschützt werden.
Klebstoffe für nichttragende Bauteile zur Verbindung von Holz und Holzwerkstoffen werden nach der DIN EN 204 in 4 Klassen (D1, D2, D3, D4) und Einsatzbereiche eingestuft:
Für die Verbindung von Holz und Holzwerkstoffen im bewitterten Außenbereich werden grundsätzlich Klebstoffe der Beanspruchungsgruppe D4 (höchste Beständigkeit) eingesetzt.
Für die Verleimung bieten sich somit folgende Produkte an:
Nach dem Aushärten des Klebstoffes muss die Oberfläche des Bauteils unbedingt mit UV-beständigen Lack- bzw. Lasursystemen ausreichend beschichtet werden. Danach ist die Klebeverbindung witterungsbeständig.
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