Anschlussfugen sind überall dort vorhanden, wo unterschiedliche Baumaterialien und Bauteile aneinander grenzen. Jedes Material dehnt sich bei Temperaturänderung unterschiedlich aus. Bei Holz und Holzwerkstoffen kommt noch das Quellen und Schwinden durch Feuchteänderungen hinzu.
Würden die Bauteile direkt am Mauerwerk anschließen, wären Risse die unmittelbare Folge. Um das zu vermeiden, müssen im Anschlussbereich Fugen ausgebildet werden, die später mit elastischen Dichtmaterialien wie z.B. Silikonen oder Acrylaten verschlossen werden. Eine richtig ausgeführte Anschlussfuge leistet damit einen nicht unerheblichen Beitrag zum Wärme- und Feuchtigkeitsschutz des Bauwerks.
Typische Anschlussfugen zum Mauerwerk sind beispielsweise Fugen zwischen Fensterrahmen oder Türrahmen und Baukörper. Welche Dichtstoffe zum Einsatz kommen, ist material- und funktionsabhängig. So stellt eine Anschlussfuge im Außenbereich andere Anforderungen als eine Anschlussfuge im Innenbereich. Passende Empfehlungen finden sich weiter unten.
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