Grundanstrichstoffe für eine Grundierung vor dem Tapezieren werden folgendermaßen unterteilt:
Mit verdünntem Tapetenkleister grundiert man mineralische Untergründe wie bspw. Betonoberfläche
Er ist geruchsneutral, verfestigt den Untergrund und reguliert die Saugfähigkeit vor dem Tapezieren. Es ist besonders geeignet bei Gipskartonplatten. Meistens ist ein Tapeziergrund leicht eingefärbt, um dem Verarbeiter anzuzeigen, wo bereits grundiert wurde.
Er bereitet die Wand optimal auf das Tapezieren vor.
Tiefengründe, auch lösemittelfreie, sind kein Tapeziergrund! Mit einem Tiefengrund wird die Wand abgesperrt und ist nicht mehr optimal tapezierbar.
Es werden zunehmend synthetische Vliese zur Wandbekleidung eingesetzt. Bei diesem Material kommt es oft zu einem Durchscheinen des Untergundes, weshalb dieser farblich einheitlich sein sollte. Hierfür wird pigmentierter Tapeziergrund genommen, der dabei auch die Saugfähigkeit reguliert, aber nicht völlig unterbindet.
Wenn von den zu tapezierenden Gipskartonflächen die Tapete später wieder einfach und mühelos abgezogen werden soll, empfiehlt sich der Einsatz von Tapeziergrund für Gipskarton
Sie kommt zum Einsatz, wenn leicht rauhe Untergründe vorbehandelt werden (Bsp: gefilzte Putzoberflächen). Sie glättet und makuliert und macht somit die anschließende Verklebung von Papiertapete zu einer sehr angenehm leichten Angelegenheit.
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