Außenwände sind die Schutzhülle des gesamten Bauwerkes. Damit sie diese Funktion erfüllen können, müssen alle erdberührten Bauwerksteile, also Wände und Bodenplatte, gegen eindringende Feuchtigkeit und Wasser geschützt werden. Dies geschieht in der Regel beim Neubau, wobei die DIN 18165 dem Planer und den Bauausführenden wichtige Vorgaben liefert.
Problematisch wird es, wenn später Undichtigkeiten festgestellt werden. Häufig fällt es dem Bewohner erst auf, wenn Schimmel oder Aussalzungen die Wände zieren oder der Putz von der Wand bröckelt. Spätestens jetzt muss gehandelt werden.
Eine Abdichtung bringt immer den größten Erfolg, wenn sie auf der Positiv-Seite, also außen, aufgebracht wird. Da die Wände dafür freigelegt werden müssen, sind solche nachträglichen Abdichtmaßnahmen sehr aufwändig, oftmals sogar unmöglich.
Dann bleiben nur noch Abdichtungen auf der Innenseite die einzige Option. Hier bieten sich z.B. Bohrlochinjektionen oder Abdichtschlämmen an. Das ist jedoch kein Patentrezept. Jede nachträgliche Abdichtung muss individuell abgestimmt werden. Und nicht zu vergessen: Um die richtigen Maßnahmen zu ergreifen, muss zunächst genau festgestellt werden, wo die Undichtigkeit vorliegt.
In den meisten Fällen sollte bei Abdichtungsproblemen professionelle Hilfe in Anspruch genommen werden. Für leichte Reparaturfälle findet der Heimwerker aber auch bei Sista und Ceresit gute Problemlösungen.
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