Diffusionsoffenheit weist ein Baustoff dann auf, wenn er gasdurchlässig ist. Man spricht in der Bautechnik allerdings eher von dampfdurchlässig, der Begriff Diffusionsoffenheit ist jedoch wissenschaftlich korrekter.
Baumaterialien setzen dem Wasserdampf einen unterschiedlich starken Widerstand entgegen. Wie stark er im Vergleich zu einer 1m dicken Luftschicht ist, gibt die Dampfdiffusions-Widerstandszahl µ (mü) an.
Je kleiner µ, desto leichter dringt Wasserdampf durch. Dichtes Materialgefüge mit einem µ-Wert über 100µ wird als Dampfsperrschicht bezeichnet. Ein Beispiel hierfür ist eine Bitumen-Schweißbahn. Materialien, die nur als Dampfbremsen bezeichnet werden, können die Dampfdiffusion lediglich verzögern, aber nicht gänzlich unterbinden.
Bau-, bzw. Dichtstoffe nennt man diffusionsoffen, wenn sie dem Dampfdruck wenig Widerstand entgegensetzen. Viele Hausbesitzer wissen um die Vorteile wasserdampfdurchlässiger Baumaterialien: Wenn es feucht im Raum ist, werden Wassermoleküle in der Oberfläche gespeichert. Andererseits geben sie Feuchtigkeit an die Raumluft ab, sofern diese zu trocken ist. Dies kommt dem Wunsch nach "Gesundem Wohnen" sehr nahe.
hier gibt es keinen Unterschied. Beides beschreibt das Gleiche.
Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen
Viele Grüße
es wäre schön, noch den Unterschied zwischen diffusionsoffen und diffusionsfähig - falls da einer ist -
erläutert zu bekommen.
Freundliche Grüße,
Iser
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