Die Fußbodenheizung hat sich seit den 1980er Jahren weit verbreitet und durch ihre positiven Seiten viele Anhänger gefunden.
Die Vorteile dieser Heizung sind:
Die Fußbodenheizung ist eine Flächenheizung, die unter dem Oberbelag des Fußbodens verlegt wird. Sie kann prinzipiell mit jedem Fußbodenbelag kombiniert werden: Parkett, Laminat, Stein, Naturfaser, Fliesen, PVC, Linoleum und Teppichboden.
Bei der Verlegung werden unter oder im Estrich Rohre verlegt (bei der Verlegung im Estrich spricht man dann von Heizestrich). Die Rohre sind meist aus Kunststoff, bei der Verlegung von Parkett haben sich Kupferrohre bewährt. Die Verteilung der Rohre erfolgt überwiegend in der so genannten Schneckenform (bifilar). Durch sie wird die gleichmäßigste Verteilung der Heizwärme erreicht.
Man kann grundsätzlich zwischen zwei Verlegearten unterscheiden. Zum einen gibt es die Nasssysteme, bei der die Rohre im Estrich verlegt werden, zum anderen gibt es die Trockensysteme, bei der Trockenestrich verwendet wird. Geeignet beim Trockensystem sind auch elektrische Heizmatten und Heizkabel, die durch die direkte Verlegung unter der oberen Fußbodenschicht schnell und effizient Wärme abgeben können.
Bei allen Annehmlichkeiten haben Fußbodenheizungen auch Nachteile:
sie benötigen eine lange Vorlaufzeit, so dass in den Übergangszeiten Sommer-Herbst / Winter-Frühling nicht flexibel auf Temperaturänderungen reagiert werden kann.
oft wird die Temperatur aller Räume einer Wohnung zentral mit einem Thermostat geregelt. Da jeder Raum anders genutzt wird, wird Energie (und Kosten) verschwendet. Bei einer Neuanschaffung sollte man darauf achten, dass jeder Raum über ein eigenes Thermostat verfügt
einigen Möbeln bekommt die direkte Wärme im Fußboden nicht, so reagieren (antike) Hölzer mit Rissbildungen
bei Personen mit Venenleiden können sich diese durch die Wärme von unten verstärken
Kommentar hinzufügen