Holz wird oft auf Holz geklebt. Wenn die Verklebung hinterher keiner größeren Belastung mehr standhalten müssen, reicht die Verklebung mit Holzleim. Dies ist zum Beispiel bei kleinen Laubsägearbeiten der Fall, wo bei einer Figur Arme oder Hüte mit Holzleim am Stammkörper fixiert werden.
Für festere Verbindungen müssen die zu verbindenen Werkstücke über längere Zeit zusammengepresst werden. Dafür kann man Schraubzwingen bzw. Holzzwingen verwenden, die die Werkstücke halten bis eine Aushärtung des Holzklebers erfolgt ist.
Für noch stärkere Beanspruchung werden verschiedene Holzverbindungen auch miteinander kombiniert, zum Beispiel Zapfenverbindungen mit Verleimungen.
Soll Holz auf anderen Materialien befestigt werden, bieten sich Kombikleber bzw. Zweikomponentenkleber an. Die zu verklebenen Materialien müssen dabei in den Herstellerhinweisen abgedeckt sein.
Die Presszeiten und Trocknungszeiten zum Aushärten sind zu beachten bzw. eher noch zu verlängern. Auf keinen Fall sollte man aus Ungeduld das Werkstück schon weiter verarbeiten, bevor es richtig ausgehärtet ist.
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