Die Holzlasur oder auch Holzschutzlasur wird zur Gestaltung von Holzwerkstücken eingesetzt. Im Gegensatz zu Lack bildet sie keine Farbschichten, sondern tönt das Holz transparent entweder farblos oder farbig durch Pigmente.
Bei der Verwendung von Lasuren wird zwischen Dünnschichtlasur und Dickschichtlasur unterschieden.
Die Dünnschichtlasur ist von wasserähnlicher Konsistenz und kann daher tief ins Holz eindringen. Somit können Lasuren, die mit bestimmten Bestandteilen angereichert sind, das Holz vor Schädigungen schützen. Daher werden Dünnschichtlasuren oft im Außenbereich angewendet. Viele dürfen im Innenbereich gar nicht angewandt werden, da die Inhaltsstoffe gegen Schädlinge beim Menschen zu Nervenschädigungen führen können.
Durch die Witterung verbleichen Lasuren mit der Zeit und waschen sich aus. Daher müssen sie in regelmäßigen Abständen wieder erneuert werden.
Im Innenbereich verwendet man die Dickschichtlasur, die ähnlich wie Lack eine geschlossene Oberfläche bildet, die Holzstruktur aber durchscheinen lässt und das Holz je nach Wunsch in einen neuen Farbton einfärbt.
Bei der Selbstbehandlung von Holz mit Holzlasuren sollte man zu den ökologischen Lasur-Varianten aus Leinöl mit natürlichen Farbpigmenten greifen. So werden gesundheitliche Bedenken vermieden bzw. diese Lasuren lassen das behandelte Holz offenporig. Es kann atmen und so zu einer Verbesserung des Raumklimas führen.
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