Neben den mechanischen Holzschäden durch unsachgemäße Behandlung hat eine Schädigung des Holzes oft etwas mit Feuchtigkeit zu tun.
Feuchtes Holz bietet einerseits einen Nährboden für holzschädigende (Schimmel-)Pilze. Andererseits verursachen starke Schwankungen von Feuchtigkeit und Temperatur im Raum enorm Quellen und Schwinden des Holzes. Das kann zu Rissen führen und macht eine Konstruktion instabil und bruchgefährdet. Außerdem können Insekten das Holz befallen und mit ihren Larven ein Holzstück stark schädigen.
Zu den häufigsten Holzschädlingen bei den Pilzen gehören: Echter Hausschwamm, Kellerschwamm, Porenschwamm, Tannenblättling, Moderfäule und Bläue.
Zu den holzschädigenden Insekten zählen Hausbock, Gewöhnlicher Nagelkäfer, Brauner Splintholzkäfer und Holzwespe sowie deren Larven.
Bei Gartenmöbeln werden durch die Sonneneinstrahlung und andere Witterungseinflüsse die Holzbestandteile geschädigt, oft zu erkennen an der Vergrauung des Möbelstücks.
Bei allen Holzschäden sollte man so früh wie möglich eingreifen, um eine grundlegende Schädigung der Grundstruktur zu verhindern.
Insekten können durch chemische Holzschutzmittel bekämpft werden. Holzschutzmittel werden auf die Oberfläche aufgetragen oder in die gebohrten Löcher injiziert. Eine Abtötung der Insekten und deren Larven durch Gas ist auch möglich, erfordert allerdings einen Fachmann.
Umweltfreundlicher und weniger gefährlich für die eigene Gesundheit sind Verfahren mit Hitze oder Kälte, was sich für den Heimwerker aber nur bei kleinen Gegenständen anwenden lässt (Möbelstück in die Gefriertruhe oder in die Sauna legen). Für Bauteile aus Holz werden von Fachleuten Heißluftverfahren angeboten.
Pilze können nicht selbst durch Chemikalien behandelt werden, es ist vielmehr eine Entfernung der befallenen Holzareale erforderlich. Holzschutzmittel gegen Schimmel und Pilze können nur vorbeugend verwendet werden. Lasuren, die als Dünnschichtlasuren im Außenbereich Verwendung finden, enthalten holzschützende Bestandteile. Die Dickschichtlasur schützt Holz wie Fenster und Türen vor dem Eindringen von Feuchtigkeit.
Schäden im Holz, die durch äußere Einflüsse wie Bruch oder Stoß passieren, können durch Kleber, Kitt, Spachtel und Flüssigholz repariert werden. Gebrochene Holzstücke sollten mit einem passenden Holzleim verklebt und die Bruchkanten anschließend nachbearbeitet und nachgespachtelt werden.
Fehlende Holzteile können mit speziellem Holzkitt oder Holzspachtel ausgebessert werden. Inzwischen sind Holzspachtelmassen auf dem Markt, die gleichzeitig kleben und kleine Schadstellen ausbessern. Der Auftrag von Holzkitt, Holzspachtel und Holzpasten erfolgt in mehreren Schichten, wobei die nächste Schicht erst nach der vollständigen Trocknung der unteren Schicht ausgeführt werden darf.
Sowohl Holzleimm, als auch Holzkitt und Holzspachtel sind nach ihrer Aushärtung genauso wie Holz zu bearbeiten. Sie können geschliffen, gebohrt, gesägt, gehobelt, gestrichen etc. werden.
Kleine Kratzer können relativ schnell durch Schleifen und erneute Oberflächenbehandlung entfernt werden. Im Baumarkt gibt es spezielle Stifte, die Kratzer in Holzböden unsichtbar machen.
danke, dass Sie uns in Ihrem Fall auf dem Laufenden halten.
Ihre Nachricht zeigt uns, dass es zu ein und demselben Thema verschiedene Meinungen gibt.
Wir wünschen Ihnen einen baldiges und zufriedenstellendes Prozessende und alles Gute!
Freundliche Grüße
Nun wird wohl das Gericht entscheiden...
Und alles begann schon mit der Berechnung der doppelten Holzmenge...u.v.m. Als Frau bekommt man auch noch zu sagen "das haben Sie zu akzeptieren"... ziemlich bitter!!!
MfG Gudrun Schuch-Nehrke
also, die Substanz ist nach dem lateinischen Wort substantia „das, woraus etwas besteht“.
Also greife ich, meiner Meinung nach, das Holz, also die Substanz, an, wenn ich die Vergrauung des Holzes durch Anschleifen der Oberfläche wegnehme.
Ich persönlich kenne nur diese Verfahren. Ob der Sachverständige sich in seinem Gutachten auf ein anderes Verfahren stützt, kann ich von hieraus jedoch nicht sagen.
Viele Grüße
vielen Dank für Ihr positives Feedback.
Ja, das ist natürlich richtig.
Allein durch das Schleifen nehmen Sie natürlich bereits " Holzsubtanz" weg.
Dennoch ist dies wichtig, damit sich dann das neuaufgebrachte/neuaufzubringende Material, z.B. die Farbe, der Klebstoff usw., gut mit dem Untergrund verkrallen/verbinden kann.
Wichtig:
Lieber etwas mehr wegnehmen, gerade bei Fäulnisbefall, als zu wenig! Ansonsten gammelt es unter der schönen neuen Oberfläche weiter.
Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen.
Wenn alte Lasur entfernt werden und verwitterte Stellen im Lattenzaun behandelt werden müssen, geht da nicht auch vom Holz etwas verloren? Holzlatten würden u.U. dann noch schmaler werden, oder?
MfG Gudrun Schuch
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