Die technisch korrekte Definition für Kleben lautet:
Unter Kleben (nach DIN 16920) versteht man das meist unlösbare Verbinden/ Fügen zwischen gleichen oder verschiedenen Werkstoffen/ Materialien. Dies geschieht mit der Hilfe eines Klebstoffes, der zwischen beide Materialien eingebracht bzw. auf sie aufgetragen wird.
Eine Verklebung ist also eine feste und dauerhafte Oberflächenverbindung durch eine Klebstoffschicht.
Obwohl das sehr kompliziert klingt, ist das Kleben aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Dabei wird nicht erst geklebt, seit es Pritt Stifte und Pattex gibt. Schon von den alten Ägyptern und unseren Steinzeitvorfahren ist bekannt, dass sie mit Baumharzen, Eiweißen und tierischen Leimen Dinge aller Art zusammenfügten.
Heutzutage ist Kleben ein Verfahren, mit welchem so ziemlich alle Werkstoffe mit- und untereinander verbunden werden können. Und hinter jeder noch so kleinen Verklebung steckt ein komplexes chemisches und physikalisches Verfahren, das selbst Fachleute stets aufs Neue fasziniert.
Obwohl Kleben gegenüber den mechanischen Fügeverfahren eine recht anspruchsvolle Technik ist, bietet es eine Menge Vorteile. Ohne Anspruch auf Vollständigkeit seien nachfolgend einige genannt.
Was im Alltag hilft, kleine Missgeschicke zu beheben, ist schon seit langem in Industrie und Handwerk eine Schlüsseltechnologie geworden.
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