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Lösemittel

Lösemittel - auch Lösungsmittel - sind anorganische und organische Flüssigkeiten, die andere gasförmige, flüssige oder feste Stoffe zu lösen vermögen, ohne dass es zwischen diesen beiden Stoffen zu irgendeiner chemischen Reaktion kommt.

Das einfachste Lösemittel ist Wasser, das häufig bei lösemittelfreien Klebstoffen z.B. in Pritt Alleskleber als Lösungsmittel dient.

 

In der Praxis werden unter dem Begriff "Lösemittel" nichtwässrige Lösemittel verstanden, die sowohl anorganische, sehr oft aber organische Verbindungen sind, z.B.:

 

  • Alkohole (Methanol, Ethanol, Cyclohexanol, etc.)
  • Glycole (Ethylenglycol, Diethylenglycol),
  • Ether u. Glycolether
  • Ketone (Aceton, Butanon, Cyclohexanon),
  • Ester (Essigsäureester, Glycolester)
  • uvm.

 

In vielen Fällen verwendet man (auch aus Wirtschaftlichkeitsgründen) nicht die reinen Lösemittel, sondern Gemische, die die Lösungseigenschaften vereinigen.

Für den Laien sind Lösemittel in der Regel Inhaltsstoffe, die unangenehm riechen und darüber hinaus Gesundheit und Umwelt gefährden. Die Klebstoffhersteller sind daher bemüht, lösungsmittelhaltige durch lösungsmittelfreie Produktrezepturen zu ersetzen.

 

 

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