Beim Kleben wird häufig von saugend und nicht saugend (auch: nichtsaugend) gesprochen.
Nicht saugende Materialien sind Oberflächen, die so dicht sind, dass sie keine Feuchtigkeit aufnehmen. Gängige Beispiele hierfür sind Glas, Metalle, lackierte Oberflächen und diverse Kunststoffe. Saugende Elemente hingegen lassen Feuchtigkeit in Form von Wassertröpfchen hindurch und nehmen sie auf, z.B. unbehandeltes Holz, Textilien, Putze, Ziegel, Beton usw.
Eine Menge Klebstoffe erhärten, in dem sie ihr enthaltenes Lösemittel - heute oftmals Wasser - an einen oder sogar beide Klebeuntergründe abgeben. Kann nicht mindestens ein Untergrund das Wasser aufnehmen, d.h. sind beide nicht saugend, bleibt der Klebstoff weich.
"Saugend" ist übrigens nicht zu verwechseln mit "dampfdurchlässig". Styropor beispielsweise ist dampfdurchlässig, aber nicht saugend.
Bei den Klebstoffanleitungen wie z.B. Montageklebern wird deshalb darauf hingewiesen, ob der Klebstoff für saugende oder auch für nicht saugende Untergründe geeignet ist.
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