Polypropylen (PP) ist ein Kunststoff, besser gesagt ein sog. Thermoplast (Kunststoff, der sich bei einer bestimmten Temperatur einfach verformen lässt). Polypropylen gibt es seit 1951.
Dieser Kunststoff findet Anwendung in vielen Alltagsgegenständen wie z.B. Kindersitzen, Fahrradhelmen oder Armaturenbrettern in Autos. Aber auch in der Elektroindustrie, bei der Klimatechnik oder im Modellbau ist Polypropylen als vielseitiger Kunststoff stark vertreten.
Die Besonderheit dieses Kunststoffes ist seine geringe Oberflächenenergie. Diese erschwert eine Wechselwirkung mit anderen Materialien wie z.B. Farben und Klebstoffen.
Deshalb wurden spezielle Plastikklebstoffe entwickelt. Diese Produkte liefern einen speziellen Aktivator zur "Oberflächenaktivierung" des PP - Kunststoffes mit. Der Aktivator muss vor dem eigentlichen Klebevorgang auf der Kunststoffoberfläche angewendet werden. Die so aktivierte Oberfläche kann nun mit dem speziellen Klebstoff verklebt werden.
Henkel bietet unter dem Namen Pattex Sekundenkleber Plastik flüssig solch einen speziellen Sekundenkleber mit Aktivator als Möglichkeit für den Heimwerker an. Als Sekundenkleber beschränkt sich die Anwendung jedoch auf relativ kleine Klebeflächen und passgenaue Fügeteile. Zudem ist die Verklebung leider nicht auf Dauer wasserfest.
Alternativ kann man auch versuchen, den Kunststoff mit einem Lötkolben zu erwärmen und so den Kunststoff wieder zu verschweißen.
Im Profi-Bereich werden hierzu spezielle Heißluftpistolen mit den entsprechenden Schweißstäben angeboten, um solche Risse wieder zu verschweißen.
vielen Dank für den guten Hinweis. Wie Sie sehen, haben wir den Beitrag um die gewünschten Informationen ergänzt.
Wir freuen uns, wenn wir Ihnen und anderen Nutzern damit weiterhelfen konnten.
Viele Grüße
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